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Raus aus der Pommesbude: Pottsalat startet Crowdinvesting-Kampagne

Pottsalat Gründerteam
Die Pottsalat-Gründer Pia Gerigk, Ben Küstner und Alexandra Künne (v.l.). (Foto: Sebastian Becker/POTTSPOTT.de)

Crowdinvesting: Pottsalat will 750.000 Euro einsammeln

Das Essener Food-Startup Pottsalat ist auf Wachstumskurs. Mit einer Crowdinvesting-Kampagne, die heute startet, wollen die drei Gründer*innen Alexandra Künne, Pia Gerigk und Ben Küstner 750.000 Euro von den Anlegern einsammeln, um neben ihrem Stammsitz in Essen und der ersten Filiale in Dortmund weiter zu expandieren. Als nächster Standort für den auf gesunde Salate und Bowls spezialisierte Lieferservice ist Bochum in Planung.

Mehr als 1 Millionen Euro Umsatz in 2019

Schon seit Tag 1 ist Pottsalat eine echte Erfolgsstory. Im vergangenen Jahr hat das Essener Startup die magische Umsatzgrenze von einer Millionen Euro geknackt und konnte damit den Bruttoumsatz seit dem Gründungsjahr 2017 mehr als verdreifachen.

Herbst 2020: Pottsalat auch in Bochum

Foto: Pottsalat

Im Herbst 2020 plant eine neue Filiale in Bochum zu eröffnen. Darüber hinaus soll der Hauptsitz in Essen in größere Räume an einem neuen, geeigneteren Standort umziehen, heißt: Raus aus der Pommesbude. Denn das war die erste Pottsalat-Location in einem früheren Leben, wie Mitgründerin Pia Gerigk verrät.

Der Hauptgrund für den geplanten Umzug ist vor allem, mehr Platz. „Um die Logistik mit mehreren Filialen im Ruhrgebiet und die Auslieferung von zum Teil mehr als 400 verkauften Salaten und Bowls von jedem Standort pro Tag effizient steuern zu können, benötigen wir mehr Fläche für Lager und Produktion“, sagt Pia.

Neben der Expansion innerhalb des Ruhrgebiets prüft das Team übrigens schon Franchise-Anfragen für Pottsalat-Standorte außerhalb des Ruhrgebietes. 

Crowdinvestment: 7 % p.a. plus Warengutschein für pottsalat.de

Die Crowdinvesting-Kampagne von Pottsalat (Affiliatelink*) läuft ab sofort über die Online-Plattform für nachhaltige Investments WIWIN. Interessierte Anleger können in Form eines Nachrangdarlehens mit qualifiziertem Rangrücktritt und vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre („Nachrangdarlehen“) in die Pottsalat GmbH investieren.

Der Zinssatz des Nachrangdarlehens beträgt 7 % p.a. und die Laufzeit endet am 31.12.2024. Die Mindestanlagesumme beträgt 500 Euro.

Außerdem hat sich das Gründerteam einen besonderen Bonus ausgedacht: Zusätzlich erhalten die Anleger über die Laufzeit des Nachrangdarlehens jährlich einen Warengutschein (per E-Mail) für den Online-Bestellungen auf www.pottsalat.de.

Der Gutscheinwert beträgt 10% des individuell zur Verfügung gestellten Nachrangdarlehensbetrages der Anleger.

WIWIN-Gründer seit 2018 an Pottsalat beteiligt

Lieferung per E-Roller und Fahrrad (Foto: Pottsalat)

Der Gründer der Crowdinvesting-Plattform WIWIN, Matthias Willenbacher, ist übrigens schon seit 2018 als Investor an Pottsalat beteiligt. Ihn hat vor allem das ökologische und wirtschaftliche Potenzial des Essener Startups überzeugt: „Der Trend geht immer mehr zu einer gesünderen und vegetarischen Ernährung – und Pottsalat nimmt in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein. Das Marktpotenzial ist riesig.“

Zudem gefällt Willenbacher der nachhaltige Ansatz des Gründerteams: Bei der Auslieferung von Salaten und Bowls haben die Pottsalat-Fahrer bereits mehr als 300.000 Kilometer CO2-frei per Elektroroller oder Fahrrad zurückgelegt – und jeden Werktag kommen aktuell rund 600 Salate und Bowls dazu. Denn auch die im Dezember 2019 gestartete Dortmunder Filiale hat einen echten Senkrechtstarter hingelegt.

Hier geht’s zur Crowdinvesting-Kampagne. (Affiliatelink*)

Pottsalat in Dortmund: 150 Salate und Bowls am ersten Tag

Die Pottsalat-Filiale in Dortmund (Foto: Pottsalat)

150 Salate und Bowls gleich am ersten Tag nach Start der Filiale in Dortmund zeigen, dass das Konzept von Pottsalat auch dort aufgeht. „Wenn sogar ein BVB-Spieler bei uns Gelsenkirchener Gründern bestellt, dann müssen wir wohl etwas richtig machen,“ erzählt Pottsalat-Mitgründer Ben Küstner schmunzelnd.

Die drei Gründer freuen sich über den erfolgreichen Start in Dortmund, bei dem sich vor allem die Erfahrungen aus drei Jahren Pottsalat am Standort Essen auszahlen. Dabei erinnert sich Pia, die bei Pottsalat für den Aufbau des überregionalen Filialnetzes zuständig ist, gern an den Eröffnungstag vor gut drei Jahren zurück: „Wir waren direkt am ersten Tag restlos ausverkauft“


Wie alles anfing bei Pottsalat, könnt Ihr nochmal hier im Interview mit Ben nachlesen.

Geschrieben von
Carmen Radeck

Carmen ist Journalistin, Autorin und leidenschaftliche Aktivistin für die Gründerszene im Pott. Seit 2014 betreibt sie das Startup-Portal RuhrGründer.de und ist Mitgründerin von Events wie RuhrSummit, Fuckup Nights Ruhrgebiet und Female Founders Ruhr.

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Geschrieben von Carmen Radeck