Jens Uhlemann über Entscheidungsfindung im Team, innere Widerstände und seine Leidenschaft für Tischfußball

Für meine erste Podcast-Episode 2021 habe ich mit Jens Uhlemann gesprochen.

Jens habe ich vor fünf Jahren kennengelernt, als er gerade seine Kicker-Streamingplattform Tablesoccer TV gründete.

Seine Leidenschaft für Tischfußball hat er nicht nur zum Beruf gemacht, er ist seit vielen Jahren auch in der Verbandsarbeit auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene engagiert.

Sein Amt als Präsident des Tischfußballverbands NRW hat ihn dann zu einem Thema gebracht, über das ich in dieser Episode mit ihm spreche, nämlich wie man in Teams zu Entscheidungen kommt – und zwar ohne sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen oder sich in ewigen Diskussionen verliert.

Diese Erfahrung hat Jens während seiner Verbandsarbeit nämlich fast zur Verzweiflung getrieben.

Entscheidungsfindung mit systemischem Konsensieren

Doch Jens wäre nicht Jens, wenn er für das Problem nicht eine Lösung gesucht hätte. Gefunden hat er sie im „Systemischen Konsensieren“. Das hatte den großen Impact, dass die Abstimmungsrunden im Verband inzwischen kein Hauen und Stechen mehr sind, sondern entspannte Kaffeekränzchen.

Das Spannende an dieser Methode:

  • Mit einem klaren Zahlenwert lässt sich messen, wie hoch die Akzeptanz für einen Vorschlag im Team ist. Jens spricht deswegen auch von Akzeptanzentscheid.
  • Dadurch, dass es bei dieser Methode nicht um die Zustimmung für einen Vorschlag geht, sondern um den inneren Widerstand gegen einen Vorschlag, sorgt die Methode auch für eine gesunde und wertschätzende Diskussionskultur im Unternehmen.

Jens schwört nicht nur seit vielen Jahren in seiner Verbandsarbeit auf den Aktzeptanzentscheid, sondern unterstützt damit inzwischen auch Unternehmen, diese Methoden einzuführen und umzusetzen.

Wie das in der Praxis funktioniert, erklärt Jens im Interview.

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Geschrieben von
Carmen Radeck

Hi, ich bin Carmen, Gründerin von RuhrGründer. Seit 2009 bin ich als Journalistin im Ruhrgebiet unterwegs. Als leidenschaftliche Aktivistin für die Gründerszene Ruhr rief ich Events wie RuhrSummit, Fuckup Nights Ruhrgebiet oder Female Founders Ruhr mit ins Leben. 2022 habe ich meinen Blog abgegeben, um mich neuen Themen zu widmen.

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