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Wittener Startup erhält Auszeichnung „Kultur- und Kreativpiloten 2014“

Room in a Box

Die Jungs stecken hinter Room in a Box: Lionel Palm, Gerald Dissen, Christian Hilse (v.l.) (Foto: Room in a Box)

Das Unternehmen „Room in a Box“ möchte langfristig eine komplette Zimmereinrichtung aus Wellpappe anbieten

Gerald Dissen und Lionel Palm sind für ihr Hardware-Startup „Room in a box“ am 5. November im AXICA Kongress- und Tagungszentrum als „Kultur- und Kreativpiloten 2014“ ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb ist Bestandteil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, bei dem jedes Jahr die 32 vielversprechendsten Newcomer der Kreativwirtschaft aus ganz Deutschland geehrt werden.

Starthilfe von Experten und Coaches

Neben dem Alumnus der Uni Witten/Herdecke, Gerald Dissen, und dem UW/H-Studenten Lionel Palm freut sich auch Christian Hilse, der das Team als Verpackungsingenieur vervollständigt, über die Auszeichnung. Als Reaktion auf die Titelverleihung sagte Lionel Palm: „Wir haben sehr auf den Titel gehofft. Darüber, dass es geklappt hat, sind wir überglücklich. Wir freuen uns sehr auf ein spannendes Jahr als Kreativpiloten!“ Neben der Auszeichnung und der damit einhergehenden medialen Aufmerksamkeit wird ein Team aus Experten und Coaches den jungen Gründern im Laufe des nächsten Jahres Starthilfe gegeben.

Pappmöbel sorgen für Furore

Room in a Box Bett

Ein Bett aus Pappe (Foto: Room in a Box)

Das Startup hatte zuvor im September auf dem OneSpark Live Crowdfunding Festival für Furore gesorgt. „Room in a Box“ gewann mit seinem neuartigen Möbelkonzept sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis in der Kategorie Innovation. Erst Anfang des Jahres überzeugte das Team mit seinem Debütmöbelstück – einem Bett aus Wellpappe – die Jury der internationalen Designmesse DMY; im vergangenen Monat folgte der Tisch „Theo“, ebenfalls aus Wellpappe.

Nachhaltigkeit und Produkttransparenz

Neben der Entwicklung von Lifestyle-Produkten arbeiten die Jungunternehmer des Startups seit April 2013 an ihrem neuartigen Möbelkonzept. Das langfristige Ziel des Startups ist, eine komplette Zimmereinrichtung (Bett, Schreibtisch, Stuhl, Regal) in lediglich einer Kiste anzubieten. Beim nächsten Umzug können so alle Möbel wieder in die Kiste zurück gepackt und an die neue Adresse geschickt werden.

„Neben dem Aspekt der Mobilität wollen wir auch bei der Nachhaltigkeit und Produkttransparenz neue Maßstäbe setzen“, erklärt Gerald Dissen. Die aus Wellpappe gefertigten Möbel bestehen zu 85 Prozent aus recycelten Rohstoffen und fließen zu 100 Prozent zurück in den Wertstoffkreislauf. Der CO2-Fußabdruck der Möbelstücke ist bis zu 75 Prozent geringer als bei vergleichbaren Produkten. Produziert wird ausschließlich mit heimischen Rohstoffen in Deutschland.

(Pressemitteilung)

Room in a Box im Web

Website der Kultur- und Kreativpiloten

 

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