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Die Gründer von Ingpuls: Christian Großmann, André Kortmann und Burkhard Maaß (v.l.)

Die Ingpuls-Gründer über Aufbruchsstimmung, Krisenmanagement und das Erobern neuer Märkte (TSB #008)

In Episode 008 von The Story behind habe ich gleich drei Gründer zu Gast und zwar André Kortmann, Burkhard Maaß und Christian Großmann.

Die Drei haben 2009 nach ihrem Maschinenbau-Studium an der Ruhr Uni Bochum ihr Startup Ingpuls gegründet. Ihr Spezialgebiet: Formgedächtnislegierungen (FGL).

Während André, Burkhard und Christian die ersten fünf, sechs Jahre ihrer Unternehmerlaufbahn vor allem damit verbracht haben, ihr Material und die Technologie weiterzuentwickeln, sind sie seit 2016 dabei, die Märkte ganz unterschiedlicher Industrie-Branchen zu erobern – angefangen mit dem Automobilsektor über Raumfahrt bis hin zu aktuell der Medizintechnik.

Um für solche großen Märkte dann auch tausende Teile in Serie herstellen zu können, haben die Drei ihre eigene Produktion in Bochum aufgebaut. 

Solch ein Projekt zu planen und umzusetzen, das hat’s schon in sich. Zumal keiner der drei Gründer damals Erfahrung mit der Produktion in dieser Größenordnung hatte.

Lesetipp
Ingpuls: Auf dem Weg vom Startup zum Technologie-Konzern

Wie es die drei Wissenschaftler geschafft haben, aus einem kleinen Startup ein Unternehmen zu entwickeln, das gerade dabei ist, richtig groß zu werden – darum geht’s in Episode #008 von The Story behind.

Shownotes zu The Story behind #008 mit den Gründern von Ingpuls

Die Gründer von Ingpuls zu Gast bei The Story behind.

Über diese Themen spreche ich mit den Ingpuls-Gründern im Interview

  • Was das Besondere an Formgedächtnislegierungen ist, wie sie funktionieren und was die Technologie so spannend macht für viele verschiedene Industrie-Branchen
  • Wie die Drei das Material nach ihrem Studium im eigenen Unternehmen weiterentwickelt haben bis es bereit war zur Serienproduktion
  • Wie sich das Team schon lange vorher mental und mit einem Plan auf die Serienproduktion vorbereitete
  • Was es bedeutet, eine Produktion zu planen und umzusetzen und welche Fehler dabei passiert sind
  • Wie sie nach der Schließung von Opel in Bochum aus der Transfergesellschaft Mitarbeiter rekrutierten und anlernten und wie sie mit dem Kulturschock der gestandenen Opelmitarbeitern in einem Startup umgingen
  • Wie Ingpuls von 7 Mitarbeitern (inkl. 3 CEO) auf 22 in 12 Monaten wuchs
  • Warum sie schon früh daran arbeiteten, Strukturen aufzubauen
  • Wie es war, die ersten eigens für sie angefertigten Maschinen in Betrieb zu nehmen und warum die Mitarbeiter Angst hatten, etwas kaputt zu machen
  • Wie die Gründer mit dem Druck umgingen, eine Produktion zu starten, Fachkräfte anzulernen und zu führen und Tausende Teile termingerecht an ihre Kunden zu liefern
  • Wie sie damit umgingen, als gleich die erste Maschine nicht nur nicht funktionierte, sondern sich selbst zerstörte
  • Was es bedeutet, ein kleiner Teil einer großen Lieferkette zu sein
  • Warum nach dem ersten Erfolg Skepsis und die Angst vor dem nächsten Defekt vorherrschte
  • Warum sie die Ansage ihres Kunden, die Produktion um 25 Prozent anzuheben, wieder in Krisenstimmung führte
  • Warum sie den Auftrag zunächst ablehnten und ihren Kunden stattdessen ein Angebot machten, das diese nicht ablehnen konnten 
  • Wie sie Entscheidungen treffen und Pläne erstellen
  • Wie weitere Serienaufträge dazukamen und wie sie diese umsetzten
  • Wie aus Werkstoffwissenschaftlern Unternehmer wurden
  • Warum das Unternehmen jetzt an einen neuen Standort umzieht und welche Herausforderungen das für die laufenden Produktionen mit sich bringt
  • Wohin die drei Gründer ihr Unternehmen in den nächsten Jahren entwickeln wollen
  • Warum Ingpuls inzwischen besseres Material herstellen kann als der bisherige Standard
  • Warum sie jetzt in den Markt der Medizintechnik geht, obwohl sie sich vorher lange davor verschlossen haben 
  • Wie sich die Drei als Unternehmer in den letzten Jahren weiterentwickelt haben und bei wachsenden Mitarbeiterzahlen mit Führungsthemen umgehen
  • Wie sie den eigenen Umgang mit den Mitarbeitern verändert haben, um diese selbstständiger zu machen, um für sich selbst freie Kapazitäten für die weitere Unternehmensentwicklung zu schaffen

Geschrieben von
Carmen Radeck

Hi, ich bin Carmen, Gründerin von RuhrGründer.

Seit mehr als zehn Jahren bin ich als Journalistin im Ruhrgebiet unterwegs und unterstütze Entrepreneur*innen bei Storytelling, Content Marketing und PR.

Als leidenschaftliche Aktivistin für die Gründerszene Ruhr rief ich Events wie RuhrSummit, Fuckup Nights Ruhrgebiet oder Female Founders Ruhr mit ins Leben. Mein aktuelles Projekt ist der Podcast „The Story behind“.

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