Startup News

Startup News – BeesonGroup gewinnt den Bio-Gründer Wettbewerb 2016

Die Gewinner des Bio-Gründer-Wettbewerbs 2016 mit ihren Laudatoren/ Rednern/ Veranstaltern: von links Dr. Bertram Dressel, Marian Fritz und Jan Hingst (1. Platz), Bürgermeister Stephan Rotering, Dr. Michael Dannebom (WFG), Dr. Christian Rose (Bio Security), Julia Huthmann (2. Platz), Stefan Schreiber (IHK), Julian und Antonius Baehr (3. Platz) sowie Dr. Oliver Bonkamp (Bio Security). (Foto: Bio Security)

Die Gewinner des Bio-Gründer-Wettbewerbs 2016 mit ihren Laudatoren/ Rednern/ Veranstaltern: von links Dr. Bertram Dressel, Marian Fritz und Jan Hingst (1. Platz), Bürgermeister Stephan Rotering, Dr. Michael Dannebom (WFG), Dr. Christian Rose (Bio Security), Julia Huthmann (2. Platz), Stefan Schreiber (IHK), Julian und Antonius Baehr (3. Platz) sowie Dr. Oliver Bonkamp (Bio Security). (Foto: Bio Security)

Die Preisträger des Bio-Gründerwettbewerbes 2016 stehen fest. Im Rahmen einer Feierstunde auch anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Kompetenzzentrums Bio-Security in Bönen wurden die drei besten Konzepte prämiert.

Sieben Teams aus ganz Deutschland stellten 130 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ihre innovativen Ideen aus der Agar- und Ernährungswirtschaft vor. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin ließ es sich nicht nehmen, dem Kompetenzzentrum zu seinem zehnjährigen Bestehen zu gratulieren und informierte sich umfassend darüber, was in Bönen in den letzten zehn Jahren entstanden ist.

Wirtschaftsminister Garrelt Duin war auch zu Gast. (Foto: Bio Security)

Wirtschaftsminister Garrelt Duin war auch zu Gast. (Foto: Bio Security)

Platz 1 – BeesonGroup

„Blüte such Biene“ – Das Bienensterben ist in aller Munde. 80 Prozent der heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung durch Honigbienen angewiesen. Es ist wohl nicht mehr so, dass die Bienen die Blüten suchen. Vielmehr suchen überzogen ausgedrückt die Blüten heutzutage nach den übriggebliebenen Bienen.

Die BeesonGroup hat dieses Problem erkannt und möchte deutschlandweit einen sogenannten Bestäubungsservice anbieten. Auf Abruf können Landwirte, Obstbaubetriebe aber auch Gärtner Bienenvölker ausleihen. Diese werden dann zu den zu bestäubenden Äckern gebracht.

Die dabei entstehenden Kosten werden durch den erwirtschafteten Mehrertrag überkompensiert.

Platz 2 – Jacky F.

Vegane Fleischwurst oder vegane Frikadelle? All das gibt es mittlerweile im deutschen Lebensmitteleinzelhandel zu kaufen. Das Marktsegment der veganen Produkte boomt seit Jahren. Große Fleischerzeuger wie Wiesenhof und die Rügenwalder Mühle haben vegane Lebensmittel mit Erfolg auf den Markt gebracht. Allerdings fällt es schon schwer zu verstehen, dass eine Fleischwurst oder Frikadelle nicht mehr aus Fleisch besteht.

Die Gründerin Julia Huthmann möchte dem Veganer ein Produkt anbieten, dass rein natürlich aus einer Tropenfrucht gewonnen wird und welches so schmeckt wie Fleisch. Die Jackfrucht wächst in Asien auf Bäumen und hat eine fleischähnliche, faserige Textur.

Huthmann wird diese nachhaltig von Kleinbauern produzieren lassen und als Qualitätsprodukt den deutschen Konsumenten anbieten. Somit bietet sie eine wirklich leckere Alternative zu bereits existierenden Fleischersatzprodukten und das rein natürlich.

Platz 3 – The Plastic Revolution

Plastik hergestellt aus Mineralöl ist sicherlich ein Auslaufmodell. Bioplastik verspricht leider häufig Dinge, die es nicht halten kann. Es ist nämlich unter normalen Bedingungen häufig nicht komplett biologisch abbaubar.

Mit einem neuartigen biologischen Verfahren möchte das Team von The Plastic Revolution ein Bioplastik auf den Markt bringen, welches komplett biologisch abbaubar ist. Zudem werden zur Herstellung des Bioplastiks keine Ressourcen verschwendet. Das Verfahren verwendet Plastikabfälle, die z.B. aus den Weltmeeren gewonnen werden sollen.

Dieses Bioplastik ist im Gegensatz zu vielen anderen biobasierten Kunststoffen auch unter erschwerten Bedingungen, z.B. bei niedrigen Temperaturen oder einem hohen Salzgehalt, biologisch abbaubar. Das nennt man dann wohl Nachhaltigkeit pur!

 

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