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Das Social Innovation Barcamp an der Uni Duisburg-Essen – nicht nur für Studenten

Innovative Ideen für gesellschaftliche Herausforderungen erarbeiten und zwar in interdisziplinären Teams – das ist das Ziel des ersten Social Innovation Barcamps im Rahmen InnovationHUB der Uni Duisburg-Essen (UDE). Mitmachen können nicht nur Studierende der UDE, sondern auch Externe und Coworker des Social Impact Labs.

Was die Teilnehmer an den drei Tagen vom 20. bis 22. Mai erwartet, das erklärt Organisatorin Sheila Fitschen vom IDE, dem Kompetenzzentrum für Innovation und Unternehmensgründung an der Uni Duisburg-Essen, im Interview.

Hallo Sheila, das IDE startet vom 20. bis 22. Mai das erste Social Innovation Barcamp. Was ist die Idee dahinter?
Sheila Fitschen vom IDE – Kompetenzzentrum für Innovation und Unternehmensgründung

Sheila Fitschen (Foto: privat)

Bei diesem Barcamp möchten wir Studierende, Mitarbeitende und Externe der UDE mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen und Erfahrungen zusammenbringen, um gemeinsam gesellschaftlich relevante Ideen zu entwickeln.

Wir hoffen, dass aus der Interdisziplinarität und dem offenen Charakter der Veranstaltung gute (technische) Ideen resultieren, die gesellschaftliche Herausforderungen lösen oder soziale Potentiale nutzen.

Wie Du schon erwähnst, es ist unser erstes Barcamp. Das Camp wird dann einmal pro Semester angeboten. Die jeweils aktuellen Termine, stehen auf unserer Homepage.

Für wen ist das Barcamp gedacht und wer kann teilnehmen?

Das Barcamp richtet sich natürlich vor allem an Studierende, Mitarbeitende und Alumni der Universität Duisburg-Essen, aber bei begründetem Interesse steht das Barcamp auch Externen offen.

Insbesondere die Coworker des Social Impact Lab Duisburg sind herzlich eingeladen, da wir mit dem Lab eng kooperieren und Clemens Binder aus dem Lab auch beim Camp anwesend sein wird.

Wichtig ist uns, dass Personen aller Fachrichtungen teilnehmen können. Der Sozialwissenschaftler soll sich mit der Ingenieurin austauschen, die Mathematikerin mit dem Kulturwirt usw.

Was genau macht Ihr an den drei Tagen?

Der erste Tag startet um 10 Uhr.

Wir werden zunächst im Plenum in die Thematik und das Veranstaltungsformat einführen. Im Anschluss möchten wir den ersten Teil der Session-Matrix ausfüllen. Das bedeutet, dass sich die Teilnehmenden Themen oder Fragestellungen, die soziale Relevanz haben, überlegen können, die sie dann in einer von ihnen selbst geleiteten Session mit Interessierten bearbeiten.

So kann zum Beispiel eine Fragestellung lauten: „Wie kann die Mobilität von älteren Personen möglichst lange gewährleistet werden?“. Der Sessiongeber entscheidet sich dann möglicherweise dafür, zunächst in einem Erfahrungsbericht zu präsentieren, warum das Thema relevant ist oder direkt eine Mindmap zu Lösungsansätzen mit den Interessierten zu erstellen. Aus diesen Lösungsideen ergeben sich bestenfalls Ansatzpunkte für Folgesessions.

Am Ende des ersten Tages werden wir gemeinsam mit den Teilnehmenden entscheiden, ob dieses Barcamp-Format auch am zweiten Tag beibehalten wird, oder wir auf andere Optionen (beispielsweise Gruppenarbeit zur Weiterentwicklung von Ideen) zurückgreifen.

Der dritte Tag dient der Präsentation und Zusammenfassung der Ergebnisse. Wir werden das Barcamp an diesem Sonntag bereits gegen 14 Uhr beenden.

Außerdem werden wir am Freitag und Samstag jeweils einen Impuls von Personen bekommen, die bereits eine soziale Idee umsetzen.

Wie und wo können sich Teilnehmer anmelden?

Studierende, Mitarbeitende und Alumni der UDE können sich über das Formular auf unserer Homepage anmelden.

Extern Interessierte schicken bitte eine E-Mail an mich: sheila.fitschen@uni-due.de

Die Mail sollte einige Angaben zur Person enthalten (Beruf, Ausbildung, Coworker im Social Impact Lab) sowie eine Begründung für das Interesse am Social Innovation Barcamp.

Das IDE gibt’s noch nicht so ganz lang. Erzähl doch mal kurz, was sich dahinter verbirgt.

Das IDE ist das Kompetenzzentrum für Innovation und Unternehmensgründung der Universität Duisburg-Essen. Es werden dort alle Aktivitäten gebündelt, die zum Thema Gründung und Innovation gehören.

Wir begleiten gründungsinteressierte Studierende, Mitarbeitende und Alumni bei der Umsetzung ihrer Projekte. Zudem beraten wir auch zur Finanzierung, insbesondere zu EXIST.

Wer also gute Ideen hat, kann uns kontaktieren und wird dann von uns unterstützt. Außerdem bieten wir diverse Veranstaltungen an, um die Entwicklung von Ideen und Innovationen voranzutreiben und Gründer mit möglichen Partnern zu vernetzen.

Mit dem sbm-Programm (small business management) haben Gründungsinteressierte die Möglichkeit eine gute Qualifikation zu erlangen und eine Gründung vorzubereiten. Das Programm richtet sich auch an Uni-Externe und deckt sämtliche Themen bezüglich der Unternehmensgründung ab. Ergänzt wird das Angebot ab Oktober 2017 durch den Masterstudiengang „Innopreneurship“.

Wer uns unverbindlich kennenlernen möchte, kann gerne montags bei unseren Ideentreffs vorbeischauen oder den Karrieretag der Geisteswissenschaften sowie die jobMesse der MSM nutzen.

Was wünschst Du Dir von dem Camp?

Schön wäre, wenn sich zwischen den Kompetenzen der Teilnehmenden wertvolle Synergien ergeben, die zu gesellschaftlich relevanten Ideen führen. Bestenfalls entstehen Ideen, die dann auch umgesetzt werden.

Beispielsweise mithilfe betriebswirtschaftlicher Mittel – also in Form einer Unternehmensgründung, die die (ökonomische) Nachhaltigkeit der Umsetzung sichert. Entstehende Gründungsideen und -teams unterstützen wir (das IDE) dann natürlich gerne.

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