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Kerstin Drazkiewicz und David Herzmann von Snackhelden (Foto: Snackhelden GmbH)

Snackhelden machen gesunde und nachhaltige Snacks für den Hunger zwischendurch

So ein leckerer, süßer Snack ist für mich zwischen den Mahlzeiten vormittags und nachmittags eigentlich unverzichtbar. Was bei Produkten aus dem Supermarkt aber meistens nervt, ist, “Zucker” als eine der Hauptzutaten auf der Packung zu lesen. Das will das Duisburger Startup Snackhelden jetzt ändern.

Mit ihren Snacks wollen die beiden Gründer*innen Kerstin Drazkiewicz und David Herzmann ernährungsbewussten Menschen eine gesunde und nachhaltige Alternative anbieten.

Im Interview erzählen sie, was ihre Snacks besonders macht, wer sie zu ihrer Idee inspiriert hat, welche ersten Schritte sie auf dem Weg zur Entwicklung ihres Produkts gegangen sind und was sie sich von ihrer Crowdfunding-Kampagne bei Startnext erhoffen.

Snackhelden aus Duisburg: Nachhaltig snacken ohne Zucker

Hi David! Hmmm, Eure Snacks sehen aber lecker aus! Was macht Eure Snacks von Snackhelden denn einzigartig?

David: Hallo Carmen, danke das finden wir auch, haha!

Wir finden, dass moderne Ernährung sich nach den Schlagwörtern „gesund & nachhaltig“ richten sollte – und unserer Meinung nach gehört Snacking ebenfalls dazu.

Leider hat sich dabei unseres Erachtens nach noch nicht genug getan, was wir nun ändern möchten.

Zum Start bieten wir sogenannte Snackballs an – kleine, runde, süße Kügelchen. Sie verzichten komplett auf zusätzlich raffinierten Industriezucker, stecken voller Nähr- und Ballaststoffe und helfen einem, das Loch im Bauch zwischen Mittag- und Abendessen zu überbrücken.

Unsere Snacks sollen also nachhaltig satt machen, ohne den Blutzuckerhaushalt durcheinander zu bringen.

Was hat Euch zu der Idee inspiriert?

David: Gesündere Ernährung im Bereich Snacking liegt uns besonders am Herzen, da unsere Väter beide an Diabetes Typ 2 leiden. Das ist der Typ Diabetes, den man locker mit guter und gesunder Ernährung hätte verhindern können.

Gerade im Bereich Snacks für Zwischendurch gibt es einfach noch kaum richtig gute Alternativen zu den vielen fetten Zuckerbomben.

Gute Ernährung ist dabei nicht nur für Diabetiker, sondern für viele besonders schwer beim Snacken einzuhalten, und hier möchten wir ansetzen.

Was waren Eure ersten Schritte bei der Entwicklung Eures Produkts und wann stand für Euch fest, dass Ihr daraus ein Business macht?

Kerstin: Wir sind beide sehr ernährungsbewusst und haben uns immer schon versucht, gesünder zu ernähren.

Immer wieder waren wir auf der Suche nach gesunden Snack-Alternativen und wurden von den Supermarkt-Besuchen immer wieder enttäuscht.

Wir haben uns oft eigene Snacks kreiert, doch oftmals fehlt einem doch die Zeit im Alltag.

Als wir uns fragten warum es solche Produkte nicht zu kaufen gibt, haben wir es irgendwann selbst in die Hand genommen.

Erzähl ein bisschen was über Euch Gründer und Euren Background?

Kerstin: Ich arbeite in der IT-Branche als Business Analyst und bin studierte Wirtschaftspsychologin und studiere aktuell Business Consulting & Digital Management im Master an der FOM.

Ich habe zusätzliche Berufserfahrung aus dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH), der Gastronomie und der Medienagentur-Landschaft. In meiner Freizeit esse ich gerne Snacks, mache gerne Sport wie Krafttraining oder gehe Bouldern. Falls ich nicht in der Halle hänge, spiele ich gerne Computer mit meinen Freunden.

David: Ich bin aktuell im Online-Marketing mit herzmann.digital selbstständig tätig. 2016 war ich Mitgründer des Startups Kaufsafari und danach Mitgründer der Digitalagentur Pixelsafari.

Ich habe daher einen fundierten Hintergrund im E-Commerce und Lebensmitteleinzelhandel. Auch ich mache gerne Kraftsport und esse liebend gerne Snacks – auch auf der Couch, bei PC-Spielen oder Gesellschaftsspielen mit Freunden.

Was war bisher Eure größte Herausforderung und wie habt Ihr sie gemeistert?

David: Unsere größte Herausforderung war bisher die richtigen Produktionspartner für unsere kreativen Rezeptideen zu finden.

Wir haben diese nach einer langen hartnäckigen Online- sowie Telefonrecherche gefunden und für uns gewinnen können.

Dies gilt jedoch auch für unsere restlichen unternehmerischen Partnerschaften.

Und was war Euer größter Erfolg?

David: Unser größter Erfolg war bisher sowohl von offizieller Stelle durch eine Förderung in Form eines Stipendiums, als auch durch wahnsinnig großes und positives Kunden-Interesse anerkannt zu werden.

Das haben wir in dem Ausmaß nicht erwartet, sind aber umso glücklicher darüber!

Was steht als nächstes bei Euch an?

Kerstin: In Kürze geht unsere Crowdfunding Kampagne auf Startnext los, bei der wir Unterstützung für unser Vorhaben sammeln, um die endgültige Produktion zu finanzieren und weitere Sorten entwickeln und auf den Markt bringen zu können.

Neben den Snackballs planen wir zudem bereits weitere leckere Snack-Alternativen in neuen Formen und Geschmäckern. Man darf also gespannt bleiben 🙂


Snackhelden in Zahlen, Daten, Fakten

  • Branche: LEH, E-Commerce
  • Kunden: Sportler, Studenten, ernährungsbewusste Menschen
  • Finanzierung: Bootstrapping
  • Gründung: August 2020 als GmbH in Duisburg
Geschrieben von
Carmen Radeck

Hi, ich bin Carmen, Gründerin von RuhrGründer.

Seit mehr als zehn Jahren bin ich als Journalistin im Ruhrgebiet unterwegs und unterstütze Entrepreneur*innen bei Storytelling, Content Marketing und PR.

Als leidenschaftliche Aktivistin für die Gründerszene Ruhr rief ich Events wie RuhrSummit, Fuckup Nights Ruhrgebiet oder Female Founders Ruhr mit ins Leben. Mein aktuelles Projekt ist der Podcast „The Story behind“.

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Geschrieben von Carmen Radeck

Wer schreibt hier?

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