RuhrSummit

RuhrSummit-Speaker Jan Fischer von Saperto im Interview

Interview Jan FischerSaperto-Gründer Jan Fischer ist Business Developer und Vollblut-Vertriebler. Sein Workshop beim RuhrSummit dreht sich deswegen auch um Marketing vs. Vertrieb. Im Interview spricht er über seinen Schritt vom Angestellten zum Unternehmer und die Bedeutung von Vertrieb für Startups.

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Jan Fischer ist Vollblut-Vertriebler, Business Developer und Gründer von SAPERTO.

Nach mehreren Jahren in verschiedenen Positionen des Vertriebs und der Kunden- und Geschäftsfeldentwicklung begleitet er heute mit SAPERTO verschiedene Gründer, Startups & Growups operativ bei deren Entwicklung.

Die Schwerpunkte liegen dabei auf dem operativen Business Development, dem Sales-Management und der Markterschließung. Zusätzlich berät SAPERTO Unternehmen zu Themen wie bspw. effiziente Mitarbeiterentwicklung, agile Personalentwicklung oder Human Capital Strategien.

„Die Startup-Region Ruhrgebiet muss sich gemeinsam entwickeln.“

Hallo Jan, warum bist du Unternehmer geworden?

Für mich war das eigentlich schon immer klar. Der Gedanke oder vielmehr der Wunsch sein eigener Herr zu sein und ein eigenes Unternehmen aufzubauen begleitet mich schon viele Jahre.

Letztendlich ist der Entschluss, ein eigenes Unternehmen zu gründen, die Summe aller Erfahrungen die ich in meinen bisherigen Positionen gemacht habe.

Ich habe einfach festgestellt, dass ich andere Ziele verfolge und etwas eigenes erschaffen möchte.

Und jetzt kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe.

Was sind bei SAPERTO die größten Herausforderungen?

Am Anfang war es tatsächlich der Switch vom Angestelltenverhältnis zum selbstverantwortlichen Unternehmer. Als Angestellter hat man ja quasi das „Rundum Sorglos-Paket“ gebucht und muss sich um nichts Organisatorisches o. ä. kümmern. Als Unternehmer steht man dann eher vor dem „Adventure-Paket“. Du weißt ungefähr wo du hinwillst und versuchst das nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen.

Natürlich stellt sich dann auch die Frage nach der richtigen Strategie, den richtigen Kooperation und Projekten um die nötige Reputation zu bekommen. Wobei ich das nicht als die größte Herausforderung ansehe.

Für uns Gründer ist es wichtig das Ziel nicht außer Augen zu verlieren und fokussiert zu bleiben. Auch wenn es mal nicht so einfach geht oder man den ein oder anderen Rückschlag verkraften muss. Das gehört aber einfach dazu.

Welchen Impact hat Sales für ein Startup?

Einen enorm wichtigen! Ich würde sagen, Sales ist gerade am Anfang dafür verantwortlich, ob ein Startup funktioniert oder nicht.

Startups müssen sich von Anfang an um Sales und den richtigen Marktzugang kümmern und nicht primär um die Entwicklung des eigenen Produktes oder der Dienstleistung.

Schon während der Produktentwicklung kann sich der Sales um mögliche Kunden kümmern und diese auf das Produkt vorbereiten oder Feedback einholen.

Man kann sogar einen Schritt weitergehen und versuchen potentielle Kunden für einen Walk-Through zu gewinnen und diese in den (Weiter-)Entwicklungsprozess miteinbeziehen. Das alles ist, oder vielmehr sollte, anfänglich die Aufgabe des Sales sein.

Man muss sich darüber bewusst sein, dass Sales nicht erst startet, wenn ein Produkt fertig gestellt ist. Durch Sales generieren wir (im Zusammenspiel mit Marketing) Aufmerksamkeit und gewinnen wichtige Informationen für eine richtige Marktpositionierung.

Somit ist der enorme Impact des Sales nicht von der Hand zu weisen.

Was ist die Hauptursache für ein erfolgreiches Startup?

Ich glaube, das kann man pauschal gar nicht sagen. Da gibt es kein wirkliches Rezept.

Neben dem nötigen Kleingeld und einem guten Team oder Umfeld muss natürlich die Idee oder das Konzept gut sein. Für das Angebot muss genügend Nachfrage vorhanden sein, die Käufer müssen einen Mehrwert erkennen.

Was mit Sicherheit zu einem erfolgreichen Startup beiträgt, ist der Glaube an die Unternehmung, der absolute Wille etwas zu verändern oder aufzubauen. Womit wir dann auch wieder bei den Herausforderungen wären.

Wenn du es schaffst auch Negatives in Positives zu verwandeln und dein Ziel im Blick zu haben, trägt das natürlich auch zu einem erfolgreichen Startup bei.

Wenn Du dann noch begriffen hast, dass du dich von Anfang an um Sales kümmerst, kann denke ich „fast“ nichts mehr schief gehen.

Wie siehst du die Startup-Region Ruhrgebiet?

Die Startup-Region Ruhrgebiet hat unglaubliches Potenzial und wird als Gründerstandort wirklich unterschätzt.

Wenn man bedenkt, was das Ruhrgebiet ausmacht, welche Unternehmen ihren Sitz im Ruhrgebiet haben und welche Infrastruktur wir hier vorfinden, ist es wirklich schade, dass wir noch nicht weiter sind.

Wobei das Ruhrgebiet selbst nicht ganz unschuldig ist. Die einzelnen Initiativen, Unternehmen, Verbände, Städte und Veranstaltungen müssen sich viel intensiver abstimmen, austauschen und connecten.

Durch verschiedene Events wie bspw. dem RuhrSummit oder Institutionen wie dem Initiativkreis Ruhr, dem SocialImpactLab Duisburg oder mit „Schacht One“ der Digitalschmiede von Haniel (u.v.m.) kann sich das Ruhrgebiet dann auch mittelfristig zu einer anerkannten Startup-Region entwickeln.

Dein Wunsch für die Startup-Region Ruhrgebiet?

Die Startup-Region Ruhrgebiet muss sich gemeinsam entwickeln.


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RuhrSummit 2016 ist das Leuchtturm-Event für Startups & Social Entrepreneurs im Ruhrgebiet.

Bewirb Dich jetzt mit Deinem Startup und lerne von erfolgreichen Unternehmern, präsentiere Dich beim Pitch-Wettbewerb und knüpfe wertvolle Kontakte mit Investoren, Unternehmen und anderen Startups.

Mehr Infos zum Event am 28. Juli in der Zeche Carl Essen findest Du auf summit.ruhr.

Sei dabei! #RS2016

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