RuhrSummit

RuhrSummit-Speaker Alexander Marten im Interview

Seriengründer und Investor Alexander Marten über Venture Capital. (Foto: Carmen Radeck)

Seriengründer und Investor Alexander Marten über Venture Capital. (Foto: Carmen Radeck)

Als Seriengründer einerseits und Business Angel andererseits kennt Alexander Marten das Thema Startup-Finanzierung von beiden Seiten. Sein Vortrag beim RuhrSummit dreht sich deshalb auch um Funding und darum, warum eine Idee nicht reicht. Wir haben ihn im Vorfeld interviewt.

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Alexander is a German born and US educated serial founder and business angel. In the past ten years he founded and co-founded seven startup companies in the US and Germany and raised several million USD in venture capital along the way. These startups were active in different areas e.g. eCommerce, fintech, connected cars, big data, etc.. Currently he is building number 8 and serves as an advisor in corporate venture capital for blue chips like BOSCH and E.ON and helps them to identify new early stage startup targets and establish corporate accelerators.

Fokus, Wille und das Quäntchen „richtiger Zeit, richtiger Ort“

Warum bist du Unternehmer geworden?

Zuviel eigener Kopf und Bereitschaft auch mal was zu riskieren. Im Großunternehmen wird Unternehmertum leider auch heute noch immer noch mit viel Skepsis betrachtet. Meine Ideen hätte ich dort nie umsetzen können.

Was waren/sind bei deinen Startups die größten Herausforderungen?

Jedes Startup ist anders und hat auch andere, individuelle Herausforderungen. Aber allgemein über alle: Talente finden, die den „Startup-Way“ mit all seinen Nachteilen (die Vorteile nimmt jeder gerne) mitgehen wollen und können!

Was sind aus deiner Sicht die größten Hürden / Parameter für ein erfolgreiches Funding?

Zu frühe Schritte in die Richtung Funding. Viele meinen, dass man mit einer Idee Millionen raisen kann. Andersherum wird ein Schuh draus – steck Arbeit in die Sache und zeig, wohin es führen kann, dann wird es auch jemand finanzieren.

Was ist die Hauptursache für ein erfolgreiches Startup?

Fokus, Wille und das Quäntchen „richtiger Zeit, richtiger Ort“.

Wie siehst du die Startup-Region Ruhrgebiet?

Viel Potential, dass nicht genutzt wird. Leider fehlen nicht nur Ressourcen sondern auch die Leute, die daraus etwas machen wollen und können.

Dein Wunsch für die Startup-Region Ruhrgebiet?

Zusammenhalten und nicht teilen – wenn jede Gemeinde es für sich selbst versucht, wird es nichts. Resourcen poolen und eine „Wiege“ schaffen, durch die und von der die ganze Region profitieren kann.


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RuhrSummit 2016 ist das Leuchtturm-Event für Startups & Social Entrepreneurs im Ruhrgebiet.

Mehr Infos zum Event am 28. Juli in der Zeche Carl Essen findest Du auf summit.ruhr.

Sei dabei! #RS2016

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