Gründer und Startups

RuhrEscape: Teambuilding als Adventure Game

RuhrEscape Gründer Team

Das Team von RuhrEscape: Maximilian Klar, Alina Frensch und Pascal Rimbach (Foto: RuhrEscape)

Live Escape Game: Teambuilding als Abenteuer

Von Carmen Radeck

Als ganz junges Team haben Alina Frensch (22), Maximilian Klar (22) und Pascal Rimbach (29) in Essen gerade Ihr Unternehmen RuhrEscape gegründet. Damit bieten sie eine besondere Form von Teambuildungmaßnahme und Freizeitevent an: Das Live Escape Game. Was hinter der Idee steckt und welche Erfahrungen die Drei bisher schon als Gründer sammeln konnten, darüber spricht Pascal im Interview.

Hallo Pascal, Du bist Mitgründer des Live Escape-Anbieters RuhrEscape. Was genau verbirgt sich hinter der Idee und für wen ist Euer Angebot gedacht?

Live Escape Games: Ob als Teambuilding-Maßnahme oder Freizeitgestaltung ( Foto: RuhrEscape)

Live Escape Games: Ob als Teambuilding-Maßnahme oder Freizeitgestaltung ( Foto: RuhrEscape)

Bei RuhrEscape betritt eine Gruppe von 2-6 Personen zusammen einen unserer Themenräume und hat die Aufgabe, die jeweilige Geschichte dieses Raumes zu ergründen und schlussendlich innerhalb von maximal 60 Minuten aus diesem wieder zu entkommen. Dabei gilt es mit Hilfe von Kreativität, logischem Denken und Geschicklichkeit die verschiedensten Rätsel und Aufgaben zu meistern. Es warten viele verschiedene Aufgaben auf die Teams, durch die die Koordination und Kommunikation innerhalb der Gruppe gestärkt werden.

Wir bieten uns damit als Freizeiterlebnis für Privatpersonen an, die z.B. am Wochenende eine Alternative zum normalen Freizeitprogramm suchen, aber auch als Teambildungsevent für Unternehmen, die die Zusammenarbeit der Mitarbeiter stärken wollen.

Wie ist die Idee dazu entstanden?

Bereits vor knapp vier Jahren haben wir in einem gemeinsamen London-Ausflug das Prinzip der Live Escape Games kennen gelernt und waren direkt begeistert. Seitdem haben wir die Entwicklung verfolgt und einige weitere selbst gespielt, bis bei uns der Gedanke gereift ist, ein eigenes Live Escape Game nach unseren Ideen und Vorstellungen zu eröffnen.

Was waren die ersten Schritte, wie seid Ihr an die Gründung herangegangen?

Zunächst haben wir uns über die freien Gewerbeflächen in Essen und Umgebung informiert und uns angeschaut, ob überhaupt irgendetwas dabei ist, was sowohl unseren gestalterischen als auch finanziellen Anforderungen gerecht werden könnte. Als wir dann einige Kandidaten gefunden haben, ging es dann an die Kostenkalkulation. Wie viele Buchungen brauchen wir um uns zu finanzieren? Die endgültige Entscheidung überhaupt zu Gründen haben wir erst gefällt als wir die Zusage für unsere Wunschimmobilie bekommen hatten.

Wie finanziert Ihr Euch in der Startphase?

Wir finanzieren uns vollständig durch Eigenkapital, sodass wir keine externen Mittel benötigen. Dies erleichtert uns gewissermaßen die Planung, gleichzeitig kalkulieren wir unsere Kosten natürlich sehr genau.

Wie hat sich Euer Team zusammengefunden, wer gehört dazu und was ist Euer persönlicher Background?

Unser Gründerteam besteht aus drei Personen: Alina Frensch, Maximilian Klar und mir. Wir sind bereits seit vielen Jahren befreundet und haben gemeinsam einige Reisen unternommen. Wir kommen alle aus ganz unterschiedlichen Richtungen: Alina ist Pädagogik-Studentin, Maximilian studiert Raumplanung und ich Wirtschaftsinformatik. Dies ist durchaus hilfreich, da jeder seine Stärken einbringen können und wir als Team zusammen funktionieren.

Was waren die größten Herausforderungen, mit denen Ihr bisher zu tun hattet?

Es ist tatsächlich so, dass man mit den Aufgaben wächst. Man wird beispielsweise im Rahmen Ausgestaltung der Räume oder in der formellen Unternehmensgründung vor Fragen gestellt, mit denen man sich bislang nicht beschäftigt hat. Letztendlich hat es bisher jedoch vieles so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben.

Was sind Eure wichtigsten Learnings als Gründer bisher?

Für uns war es wichtig die Balance zwischen den unterschiedlichen Aufgaben zu halten, die sich einem im Laufe der Gründungsphase stellen. Dabei hat sich vor allem das Zeitmanagement inklusive Terminplanung als besonders wichtig herausgestellt, da viele Termine bereits Wochen im Voraus koordiniert werden müssen.

Ihr habt gerade ganz frisch gestartet. Was steht hauptsächlich auf Eurer ToDo-Liste und was habt Ihr für Zukunftspläne?

Neben der Optimierung unserer Räumlichkeiten, was zum Beispiel die Kalibrierung des Schwierigkeitsgrades angeht, werden wir in nächster Zeit primär auf Werbetour gehen. Das Konzept von RuhrEscape kam bei allen Besucherteams bisher klasse an, da es aber eben ziemlich neu ist, kennen es die Leute noch nicht.

Das Ruhrgebiet steckt in Eurem Firmennamen. Was bedeutet für Euch als Gründer die Region? Ist der Ruhrpott ein guter Ort zum Gründen?

Da wir alle drei aus dem Ruhrgebiet kommen, stand es aus persönlichen Gründen bereits früh fest, dass wir hier in der Gegend unser Projekt umsetzen wollen. Vom Ruhrgebiet fürs Ruhrgebiet! Der Ruhrpott steht dabei nach unserem Empfinden für Toleranz, Kontaktfreudigkeit und Offenheit. Diese Werte wollen wir bei RuhrEscape aufgreifen und damit eine familiäre Atmosphäre bei uns schaffen.

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