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NRW Startups besuchen Tech-Inkubator YES!Delft

NRW Startups zu Gast bei YES!Delft

Kreative Atmosphäre im YES!Delft Tech Inkubator (Foto: Carmen Radeck)

Ein Bus voll NRW Startups besucht Erfolgs-Inkubator YES!Delft

7 Uhr am Essener Hauptbahnhof, Reisebus-Haltestelle. Keine typische Uhrzeit für Startups, den Arbeitstag zu starten. 

Trotzdem klettern Team-Mitglieder von 24 NRW-Startups pünktlich in den Reisebus, um einen ganz besonderen Roadtrip anzutreten. Die IHK zu Dortmund und NRW.International haben zu einer Tagestour nach Delft in Holland eingeladen. Ziel des Ausflugs: YES!Delft, der führende Tech-Inkubator Europas.

Early Speeddating im Bus

Während einige die erste Stunde Fahrt noch in den Sitzen dösen, sind die meisten der Startups trotz der frühen Stunde schon zum Netzwerken mit dem Sitznachbarn aufgelegt. Kaffee an Bord hilft dabei.

Und damit es nicht nur beim Networking mit dem Nebenmann bleibt, gibt es eine Stunde vor Ankunft in Delft als ersten Programmpunkt ein Speed-Dating als Warm-up.

Ankunft vor YES!Delft

Um kurz nach zehn haben wir ihn dann endlich erreicht: YES!Delft, einen der führenden Tech-Inkubatoren in Europa.

Hinein geht’s in das hohe Gebäude mit viel Glasfassade und großem Logo. Drinnen erwartet uns eine Mischung aus Industriehallen-Charme und Startup-Coolness – und das Welcome-Team des Inkubators.

Einblick in ein funktionierendes Startup-Ökosystem

Bevor es zu einem Rundgang durchs Geäude geht, findet sich die Reisetruppe im kino-ähnlichen Vortragssaal des Inkubators ein. NRW-Wirtschaftminister Duin, der einen Teil des Tagesprogramms mitmacht, ist inzwischen auch eingetroffen. 

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin war auch dabei. (Foto: Carmen Radeck)

Einen ersten Einblick in das holländische Startup-Ökosystem vermittelt Aldo Lodder, Senior Projektleiter Markterschließung & Unternehmensberater bei der Deutsch-Holländischen Handelskammer. (Die gesamte Präsentation könnt Ihr Euch als PDF hier anschauen.)

Ein paar Fakten zu Startup Holland:

  • starker Fokus auf Innovation
  • Universitäten fördern Entrepreneurship
  • aktive Unterstützung seitens der Regierung mit dem Ambitious Entrepreneurship Action Plan
  • Zusammenbringen von Startups und größeren Unternehmen
  • High Speed Internet
  • 40 % der neuen Arbeitsplätze stellen Unternehmen, die nach 2011 gegründet wurden

1-Minuten-Pitches vor dem Wirtschaftsminister

Bevor Interim-Geschäftsführer Daan Domhof uns Besuchern YES!Delft und sein Inkubator-Programm, haben die 24 Startups Gelegenheit, sich in 1-Minuten-Pitches dem Wirtschaftsminister vorzustellen. Mit dabei sind Teams vor allem aus dem Rheinland und Ruhrgebiet mit unterschiedlichsten Geschäftsideen von der Event- und eCommerce-Plattform über einem innovativen Lichtsystem für Fahrräder bis hin zum Potenzmittel ohne Chemie.

Rundgang durch einen der erfolgreichsten Inkubatoren in Europa

Vor dem Rundgang durch den Inkubator liefert Interim-Geschäftführer Daan Domhof ein paar Infos und beeindruckende Fakten zu YES!Delft. 

Interims-Geschäftsführer Daan Domhof (Foto: Carmen Radeck)

Gegründet wurde YES!Delft 2005. Der Fokus der Startups, die in dem Inkubator aufgenommen werden, liegt Industrial Solutions, Cleantech, Energy & Mobility und Medical Technology. Bis zu fünf Jahre werden die Startups bei YES!Delft unterstützt. Ziel ist immer ein schnelles Wachstum und die erste Million Euro Umsatz.

Ein paar Zahlen und Fakten zu YES!Delft:

  • mehr als 180 Unternehmen unterstützt
  • 60 Startups im Inkubator
  • 315.900.000 Euro investiertes Kapital seit 2005
  • einer der führenden Tech Inkubatoren: #4 in Europa, #9 weltweit

Einblick in die holländische Startup-Welt geben zwei Deutsche, die mit ihren Startups bei YES!Delft aufgenommen wurden: Axel Kalisch von Kien und Florian Schneider von Nerdalize.

Dann geht’s auf einen Rundgang durch den Inkubator. Hier ein paar Eindrücke:

Lunch und Roundtables

Nach dem Lunch diskutieren die NRW-Startups mit holländischen Gründern auf zwei moderierten Round-Tables zu den Themen Finanzierung und „Finding New Business Partners“. Dann geht’s am frühen Nachmittag auch schon wieder mit dem Bus Richtung Ruhrgebiet.

Fazit

Ein spannender Einblick in die holländische Startup-Szene, die es wirklich ernst meint, die gut organisiert, gut vernetzt und sehr erfolgreich ist. Davon können in Deutschland noch einiges lernen!


Die nächste Startup-Reise mit der IHK geht übrigens vom 28. November bis 2. Dezember nach Helsinki zu Europas größter Startup Konferenz „Slush“. Infos bei Dominik Stute von der IHK zu Dortmund, Tel.: 0231 5417-315, E-Mail: d.stute @ dortmund.ihk.de

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