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„Entweder du performst drüber oder drunter“

"Entweder du performst drüber oder drunter" - Für Startups ist die Cloud oft die besser Lösung. (Foto: Megona)

„Entweder du performst drüber oder drunter“ – Für Startups ist die Cloud oft die besser Lösung. (Foto: Megona)

Warum Cloud Services für Startups oft die bessere Lösung sind

Anzeige. Um als Startup erfolgreich den Markt zu erobern, braucht man vor allem eine tadellos funktionierende Infrastruktur wie Website, Onlineshop, E-Mail Server und Datenspeicher sowie die Möglichkeit, im Team reibungslos zusammenzuarbeiten.

Besonders für Startups im Hightech-Bereich oder mit Onlineshops stellt sich die wichtige Frage, wie viel Serverleistung und welches Equipment brauche ich für den Anfang und das erste Wachstum. Denn nichts ist schlimmer, als wenn nach erfolgreichem Start und dem ersten Ansturm die eigene Webpräsenz oder der Onlineshop nicht mehr laufen.

Wer heute kostengünstig und flexibel mit seinen Ressourcen agieren will, für den bietet die Cloud oft die ideale Lösung.

Ob selbst konfiguriert oder von den Profis der Cloudanbieter gemanaged – für jeden Bedarf gibt es heutzutage die passende Möglichkeit. So verfügen Startups von Anfang über eine professionelle Infrastruktur zum bezahlbaren Preis.

Wie soetwas in der Praxis aussieht, darüber habe ich mit Swen Brüseke und Oliver Schuster gesprochen, die Anbieter der Megona CLOUD sind. Megona ist ein Cloud-Service mit Standorten in Frankfurt, Dortmund und Hamburg, der die Clouds von Unternehmen wie Lego oder S.Oliver managed, aber auch Startups wie Kindoo technisch betreut.

Was kann ein Cloudanbieter wie Megona für Startups leisten? Was bietet Ihr zum Beispiel mit Eurem Cloud-Service an?

Oliver: Megona bietet ein sehr breites Spektrum an. Es geht los mit einem einfachen Server bis hin zum virtuellen Rechenzentrum. Das heißt, wir stellen mit unserer Cloud das sogenannte Infrastructure as a Service (IaaS) zur Verfügung, und unsere Kunden können sich ihr Rechenzentrum virtuell zusammen klicken, so wie sie es benötigen. Hier spielt auch der Aspekt „Einfachheit“ eine wichtige Rolle. Das Webinterface ist so einfach gehalten, dass man mit wenigen Klicks seinen Server zusammengestellt hat. Das wäre die unterste Stufe, die wir anbieten.

Die oberste Stufe wäre dann Software as a Service (SaaS). Da braucht man so gut wie gar keine Vorkenntnisse, was IT angeht. Mit Megona CONNECT beispielsweise bieten wir ein Produkt an, das einen Mailserver, einen Kalenderserver und einen Teamserver beinhaltet. So kann ich für mein Startup einen Teamkalender einrichten, ich kann Einladungen verschicken oder Meetingräume buchen usw.

Swen: Was wir zudem anbieten, was auch einer unserer Schwerpunkte ist, sind Managed Cloud Dienste. Zum Beispiel hosten wir die Firmenseite von S. Oliver. Wir sorgen also dafür, dass die Seite ausgeliefert wird, wir spielen Sicherheitspatches ein, wir konfigurieren, wir sehen, wenn Lastspitzen kommen und reagieren dabei proaktiv. Dieser Service ist für unsere Kunden 24 Stunden, 7 Tage die Woche verfügbar.

Das macht übrigens auch für Startups Sinn. Wir betreuen beispielsweise das Startup Kindoo, wo es um Babykleidung geht, die vermietet, statt gekauft wird. Kindoo will sich voll auf sein Kerngeschäft konzentrieren, also Ware einkaufen und auspreisen, seine Zielgruppe finden und sich auf dem Markt positionieren und sich nicht noch um eine Serverstruktur kümmern oder dass der Shop funktioniert. Das soll einfach so sein. Deshalb sagen wir: Konzentriert euch auf euer Kerngeschäft, wir nehmen euch den ganzen IT-Batzen ab. Das ist wie beim Auto. Ich will ja auch nicht Kfz-Mechaniker lernen, nur weil ich mir ein Auto gekauft habe.

Welche Vorteile hat eine Cloud für Startups?

Oliver: Den großen Vorteil der Cloud aus der Startup-Perspektive kann man so zusammenfassen: Bezahl das, was Du jetzt brauchst, und plane bzw. kaufe nicht jetzt schon, was du vielleicht zukünftig brauchen könntest. Das ist besonders für Lean-Startups interessant.

Zu Anfang braucht ein Startup erstmal ganz wenig Ressourcen. Dann kann es aber passieren, dass das Business schnell wächst und man mit der eigenen Infrastruktur nicht schnell genug hinterher kommt. Man kann also nicht flexibel in die Breite skalieren. Außer man hat vorher schon auf Sicherheit gekauft und viel Geld für Hardware ausgegeben, mit dem Risiko, dass man es gar nicht braucht.

Swen: Ich habe es bei Startups noch nie erlebt, dass das Business so funktioniert, wie man es vielleicht im Businessplan vorgesehen hat. Entweder du performst drüber oder drunter. Das heißt, wenn du die Infrastruktur selbst aufgebaut hast, hast du entweder zu viel Hardware gekauft und deine Kosten sind explodiert, oder du hast zu wenig gekauft, und dein Business fällt auseinander, weil deine Website nicht erreichbar ist oder dein Shop nicht funktioniert.

Die Cloud dagegen bietet genau diese Flexibilität. Man startet mit dem, was man am Anfang braucht und kann sich dann ganz flexibel hochskalieren, ohne das im Vorhinein schon planen zu müssen.

Wie flexibel ist denn die Cloud? Letztens hat ein Startup-Team erzählt, dass nach seinem Fernseh-Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ Web- und E-Mail-Server zusammengebrochen sind wegen des Ansturms. Kann man mit der Cloud auch solche temporären Peaks abfedern?

Swen: Genau hier zeigt sich der Pluspunkt der Cloud.

Mal ein Beispiel: Normalerweise brauche ich für meinen Webauftritt vielleicht zwei Prozessorkerne, die in der Stunde Summe x kosten. Dann bin ich bei Stern TV zu Gast und erhöhe einfach auf 20 Prozessorkerne für zwei Stunden, wenn die Sendung läuft. Danach gehe ich wieder runter auf zwei und zahle wirklich nur für diese zwei Stunden 18 CPU-Kerne mehr.

Wir rechnen unseren Service stundengenau ab. Ich muss für solche Ereignisse nicht extra einen neuen Server kaufen, der mir dann auch in der Buchhaltung jahrelang nachhängt. Ich habe kein großes Invest, sondern nur diese Peakkosten.

Bei der Managed Cloud übernehmen wir natürlich diese Einstellungen für den Kunden. Erst vor kurzem hatten wir solch einen Fall, als Veltins die Kronkorken-Aktion beendet hat mit einer Sonderauslosung von 500.000 Euro. Da waren dann statt – ich sag jetzt mal – zehn Leuten 1700 Leute gleichzeitig auf der Seite. Für diesen Zeitraum haben wir einfach den Server verstärkt, die Überwachung noch mal verfeinert und haben die Aktion so gewuppt bekommen.

Startups müssen ja immer auch aufs Geld gucken, müssen was die technische Ausstattung angeht aber auch professionell aufgestellt sein. Wie sieht es mit den Kosten aus, wenn man hier die Cloud nutzen will?

Swen: Wir sind mit den Kosten absolut transparent. Unsere Dienste und Cloudressourcen sind monatlich kündbar, und es wird stundengenau abgerechnet. Für den Managed Cloud Service zum Beispiel berechnen wir pauschal 100 Euro im Monat, inklusive Techniker-Team, das die Cloud betreut.

Fehlt noch der Punkt Datensicherheit. Wie sicher sind die Daten in der Cloud?

Swen: Datensicherheit ist der ausschlaggebende Punkt bei unserem Service. Wer Datensicherheit will, ist bei uns auf der sicheren Seite.

Unser Vorteil gegenüber amerikanischen und deutschen Großanbietern ist zum einen, dass bei uns jeder Kunde jederzeit eingeladen ist, sich unser Rechenzentrum anzuschauen, die Hardware zu sehen und sich erklären zu lassen. Sowas kann man bei großen Großanbietern nicht so ohne weiteres.

Und zum Anderen sind wir ein deutsches Unternehmen, das heißt, anders als amerikanische Firmen fallen wir nicht unter den sogenannten Patriot Act. Wir hosten ausschließlich in Deutschland in ISO 27001 zertifizierten Rechenzentren.


Euer Kontakt zu Megona für mehr Infos:

www.megona.de

Oliver_SchusterAnsprechpartner:

Dipl.-Inform. Oliver Schuster
Tel: +49 231 86 25 757
Mobil: +49 157 50 99 77 82
E-Mail: oliver.schuster@megona.de

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