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Startup Nights Essen – Neue Event-Reihe startet am 31. März

Startupnight

Die Startup Nights gehen am 31. März zum ersten Mal an den Start. (Foto: 360OPG)

Neues Event: Die Startup Nights in Essen wollen mit starken Inhalten und maximaler Vernetzung punkten

Mit den Startup Nights Essen startet am 31. März ein neues Event-Format, das vor allem die Startup-Szene im Ruhrgebiet anprechen und vernetzen will. Geplant ist eine Mischung aus Startup-Knowhow und After-Work-Party. Wer hinter dem Event steckt und was die Teilnehmer am 31. März erwartet, erzählt Co-Initiator André van der Mee im Interview.

Hallo André. Du bist Mitinitiator der Startup Nights Essen, einem neuen Format, das Ende des Monats an den Start geht. Erzähl doch mal wer hinter den Startup-Nights steckt und wie es zu der Idee kam, sowas in Essen zu starten?

Die Organisatoren der SUN sind Oliver Weimann, eine Art Startup-Junkie, der sich jährlich auf unzähligen Veranstaltungen tummelt, und ich… Typ: klassisches Jungblut mit ausreichender „Unverbrauchtheit“, um neue Formate an den Start zu bringen.

Wir beide haben während der Gründung und Begleitung einiger Startups bei der 360OPG schnell verstanden, wie wichtig die Szene für das Weiterkommen eines jeden einzelnen Startups ist. Tatkräftig unterstützt werden wir dabei unter anderem vom Unperfekthaus.

In Essen bzw. dem gesamten Ruhrgebiet gibt es unzählige Gründer und noch vielmehr Gründungsinteressierte. Wir wollen diesen Leuten eine Base geben, um sich mit aktuellstem Branchen-Knowhow zu versorgen, sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen sowie sich ggf. durch Co-Working gegenseitig nach vorn zu pushen.

Es ist was los in Essen und Umgebung – und wir wollen dem einen Raum geben!

Was erwartet die Teilnehmer beim ersten Event am 31. März?

Die besten Konzepte sind die einfachsten: Starke Inhalte, maximale Vernetzung und das alles in Bar- bzw. Club-Atmosphäre!

Um etwas konkreter zu werden: Nach Öffnung der Türen um 17.30h erwartet unsere Gäste im schnieken Meat Meet auf der Essener RÜ ein kurzer Impulsvortrag zu einem aktuellen Startup-Thema, gefolgt von einem unverfälschten Erfahrungsbericht.

Dazu gibt es maximal vier kurze und knackige Pitches bzw. Open Mics spannender Startups der Region. Im Anschluss folgt übergangslos die sogenannte „Meet after Work“-Party bei dem sich ab 20 Uhr Startups mit ansässigen Unternehmern / Unternehmen verknüpfen können.

Wie oft werden die Startup-Nights in Zukunft stattfinden?

Die Startup-Nights sollen künftig einmal im Monat stattfinden, eigentlich immer am letzten Donnerstag im Monat – die aktuellen Termine sind immer unter www.startup-nights.de oder via Facebook zu ergattern.

Inzwischen gibt es hier im Ruhrgebiet immer mehr an Veranstaltungen für Gründer und Startups. Welche Lücke wollt Ihr mit den Startup-Nights schließen?

Zuerst einmal finde ich es großartig, dass das Angebot endlich zunimmt. Wir sind gut vernetzt mit den Initiatoren anderer Startup-Veranstaltungen, wie beispielsweise den Fuckup Nights. Alle wollen an einem Strang ziehen und versuchen viel Aufmerksamkeit für die gesamte Startup-Szene der Region zu erzeugen.

Was mir persönlich bei vielen Veranstaltungen nie wirklich gefiel sind diese sterilen Räume mit Großraum-Büro Flair á la Stromberg und dazu diese schüchterne Stille nach Sätzen wie „gibt es noch irgendwelche Fragen?“ und das alles noch nach einem 10 Stunden-Tag.

Meiner Meinung nach sind geniale Entwickler und kreative Gründer oftmals keine Rampensäue, sondern stattdessen Leute die sich lieber bei entspannter Bar-Atmosphäre mit einem Bier in der Hand und Hintergrund-Musik austauschen, während mal nicht alle zuhören.

Bei uns gibt es deswegen keine peinlichen Vorstellungsrunden – dafür bei Bedarf leckeres Essen und Drinks als soziales Schmiermittel.

Ihr seid mit der 360 Online Performance Group in anderen Startup-Szenen wie Berlin oder Köln gut vernetzt. Wie schätzt Du im Vergleich dazu die Szene im Ruhrgebiet ein?

Viele schauen beim Thema Startups immer direkt nach Berlin, London, Dublin usw., dabei sind wir das Ruhrgebiet – die bevölkerungsreichste Metropolregion in Deutschland, was wiederum top Potentiale für diverse Absatzmärkte bietet.

Wir verfügen über 19 Universitäten bzw. Fachhochschulen und wir haben die Industrie, die grundsätzlich dem Thema Startups aufgeschlossen gegenüber steht. Wir Essener haben mit Herrn Kufen einen modernen OB, der die Wichtigkeit dieses Themas für den Standort scheinbar erkannt hat.

Ich glaube hier schlummert unglaublicher Nachwuchs hinter den Rechnern und vor den weißen Blättern. Diese Frucht sollten wir ausquetschen, ohne uns von den üblichen Vergleichen einschüchtern zu lassen. Das Ruhrgebiet ist en vogue!

Was wünschst Du Dir von der ersten Startup-Nights?

Dass uns die Startups an der Ruhr eine Chance geben und aufgeschlossen zu diesem neuen Format kommen.

Dass auch Menschen kommen, die sonst diese Veranstaltungen nicht unbedingt besuchen.

Dass hier nach und nach tolle Kooperationen entstehen und wir die Entwicklung der Szene vorantreiben können.


André van der Mee Startup Nights

André von der Mee, Mitinitiator der Startup Nights in Essen. (Foto: privat)

André van der Mee ist Gründer von I!see Events und u.a. Co-Initiator der Startup-Nights. Als Marketing Spezialist begleitete er bereits mehrere Startups der New Economy. Darüber hinaus verfügt André durch die Betreuung unterschiedlichster Unternehmungen im Online Sektor über spezielles Wissen in den Bereichen Event-Marketing, intelligente Produkt-Platzierung für Neukunden-Akquise sowie nachhaltige Kundenbindung via Social-Media.

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