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Interview: Jetzt für den Gründerfonds Ruhr bewerben

Dr. Thomas A. Lange ist Co-Moderator des Initiativkreises Ruhr und Vorsitzender des Vorstandes der NATIONAL-BANK AG. (Foto: Initiativkreis Ruhr)

Mit dem Gründerfonds Ruhr stellt der Initiativkreis Ruhr innovativen Startups Risikokapital im Gesamtvolumen von zunächst mindestens 30 Millionen Euro bereit. Dr. Thomas A. Lange, Co-Moderator des Initiativkreises Ruhr und Vorsitzender des Vorstandes der NATIONAL-BANK AG, erläutert im Interview die Hintergründe.

Herr Dr. Lange, was wollen Sie mit dem neuen Gründerfonds Ruhr bewirken?

Mit dem Gründerfonds Ruhr möchten wir erreichen, dass jeder Gründer, der eine gute Idee hat, die Möglichkeit bekommt, diese auch umzusetzen. Wir haben in der Vergangenheit feststellen müssen, dass es unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten gibt. Hier wollen wir mit dem Fonds Abhilfe schaffen. Deshalb stellen wir innovativen Startups Risikokapital im Gesamtvolumen von zunächst 30 Millionen Euro bereit.

Was müssen Gründer mitbringen, damit sie in den Genuss des Fondskapitals kommen?

Junge Unternehmen müssen  ein tragfähiges Geschäftsmodell mitbringen, das wir auf Kundenakzeptanz, Produkttragfähigkeit und weitere Kriterien hin überprüfen.

Welche Rolle spielt dabei der Bezug zum Ruhrgebiet?

Der Gründerfonds Ruhr richtet sich primär an Unternehmen aus dem Ruhrgebiet. Wir sind allerdings auch offen für Investments aus anderen Bereichen – vorausgesetzt, es gibt einen Anknüpfungspunkt zum Ruhrgebiet. Denn für die Motivation der Mitgliedsunternehmen des Initiativkreises ist entscheidend, dass sie dabei helfen, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

Welche Branchen bevorzugen Sie?

Wir schließen keine Branche aus. Natürlich haben wir Schwerpunkte – zum Beispiel im Bereich der FinTechs und der InsurTechs, im Bereich der Chemischen Industrie und der Materialwirtschaft. Jeder Gründer und jedes Startup-Team mit guten Ideen ist willkommen. Aber sie müssen das Potenzial haben, sich im Wettbewerb auch mittel- bis langfristig zu behaupten.

Was sind die nächsten Schritte?

Wir haben am 25. März beim Treffen unserer Mitglieder in der Vollversammlung einen letzten Aufruf für mögliche Co-Investments in den Fonds gestartet. Wir haben bereits jetzt die Zielmarke von 30 Millionen Euro erreicht, möchten aber noch ein bisschen darüber hinauskommen. Aus heutiger Sicht gehe ich davon aus, dass wir den Fonds noch im April schließen können.

Bewerbungen sind aber ab sofort möglich. Denn bis wir die Kandidaten einem Screening unterzogen haben, werden sechs bis acht Wochen vergehen. Also: Bewerben Sie sich jetzt unter info@gruenderfonds-ruhr.com.


Der Beitrag erschien zuerst auf der Website des Initiativkreises Ruhr.

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