RuhrSummit Szene

InternationalSummit bringt mehr als 40 Startups aus aller Welt zum RuhrSummit

Dominik Stute von der IHK macht den RuhrSummit international.

Dominik Stute von der IHK organisiert den ersten InternationalSummit (Foto: Carmen Radeck)

1. InternationalSummit macht den RuhrSummit international

Der erste RuhrSummit sollte vor allem den Blick der deutschen Startup-Szene aufs Ruhrgebiet richten.

Das reicht uns in diesem Jahr nicht mehr. Mit dem InternationalSummit als zweitem Subevent neben dem ImpactSummit möchten wir auch internationale Startups für das Ruhrgebiet begeistern!

Als Kooperationspartner konnten wir dazu die Ruhrgebiets-IHKs gewinnen, die mit den Auslandshandelskammern auf ein großartiges Netzwerk zu internationalen Gründerszenen zurückgreifen kann.

Die Organisation des InternationalSummit hat Dominik Stute in die Hand genommen. Über den Stand der Planung und aus welchen Nationen Startups nach Dortmund kommen, darüber spricht er mit uns im Interview.


Hallo Dominik, Du bist mit den IHKs im Ruhrgebiet als neuer Partner mit an Bord des RuhrSummit. Mit dem InternationalSummit steuert Ihr neben dem ImpactSummit ein weiteres Sub-Event bei. Bevor wir dazu etwas mehr ins Detail gehen, stell Dich und Deine Abteilung bei der IHK doch mal kurz vor.

Genau, als Zusammenschluss der sechs Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet werden wir den RuhrSummit dieses Jahr noch internationaler machen. Wir als IHK zu Dortmund haben dabei die Führungsrolle und koordinieren das Programm.

Bei „meiner“ IHK leite ich das Referat Auslandsmarkterschließung. Das heißt, ich berate Unternehmen, die im Ausland aktiv werden wollen, Geschäftspartner suchen oder bspw. ein Unternehmen gründen wollen.

Außerdem kümmert sich unsere Abteilung noch um den großen Bereich des Zoll- und Außenwirtschaftsrechts. Einfach gesagt beantworten wir die Frage, wie Unternehmen ihre Waren oder Dienstleistungen von A nach B bekommen und welche Formalitäten sie dabei beachten müssen.

Seit mehreren Jahren widme ich mich auch intensiv der Internationalisierung von Startups.

Mit Reisen nach New York, Tel Aviv, Delft und bald Helsinki schaffen wir Angebote für Startups aus der Region, bei denen sie internationale Märkte kennenlernen, neue Kunden oder Investoren gewinnen und den Startup-Spirit anderer Kulturen aufsaugen können.

Letztes Jahr warst Du mit den Ruhr IHKs noch als Aussteller beim RuhrSummit dabei, diesmal gehörst Du zu den Organisatoren. Wie kam es dazu, dass Ihr Euch nun mit einem eigenen Programm beteiligt?

Wir wollten damals in Essen beim ersten RuhrSummit schon unbedingt als Aussteller dabei sein, weil wir vom Konzept total überzeugt waren. Das Event selbst hat unsere Erwartungen dann noch einmal übertroffen und mir war sofort klar, dass wir uns weiter einbringen sollten.

Das Thema Internationalisierung war prädestiniert dafür, denn wir haben unzählige internationale Kontakte und mit dem uns angegliederten Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern Partner in 90 Ländern auf der ganzen Welt, die uns unterstützen.

Dieses Know-how wollten wir einbringen und konnten euch von unseren Ideen überzeugen.

Die Planungen sind im Gange. Was ist Eure Vision des InternationalSummit und was können die Teilnehmer erwarten?

Der InternationalSummit soll zwei Dinge vereinen:

Auf der einen Seite schaffen wir ein tolles Programm, das mit internationalen Top-Speakern und spannenden Themen rund um die Internationalisierung bestückt ist.

Die Teilnehmer sollen anhand anschaulicher Beispiele und internationaler Erfolgsstorys begeistert werden und gleichzeitig zu Themen wie Marketing, Finanzierung, interkulturelle Besonderheiten oder rechtliche Hürden einiges an Wissen mit nach Hause nehmen.

Auf der anderen Seite organisieren wir parallel mit den Kollegen der IHKs aus Berlin und Hamburg sowie den Auslandshandelskammern eine einwöchige Tour für Startups aus der ganzen Welt.

Diese Tour endet bei uns in Dortmund und erlebt mit dem InternationalSummit ihren Höhepunkt.

Stand heute haben sich 15 Nationen aus der ganzen Welt angekündigt, darunter auch „Exoten“ wie Weißrussland, Nigeria oder Kenia. Aber natürlich auch naheliegende Startup-Hotspots wie Israel, Südkorea oder die Niederlande.

Damit erwarten wir eine Delegation zwischen 40 und 60 Startups, die dem Event einen beispiellosen internationalen Charakter verleihen werden – unter anderem auch durch den stattfindenden International Pitch.

Welche Erfahrungen und Eindrücke als Aussteller und Teilnehmer des ersten RuhrSummit nimmst Du mit in die Vorbereitungen für den InternationalSummit?

Der RuhrSummit hat im letzten Jahr bereits hohe Maßstäbe gesetzt und die wollen wir in diesem Jahr noch einmal übertreffen. Es hilft uns natürlich sehr, dass das gesamte Organisations-Team bereits die Erfahrungen aus dem letzten Jahr einbringt und uns toll unterstützt.

Was wünschst Du Dir für das Event?

Ich wünsche mir, dass die ausländischen Startups einen großartigen Eindruck vom Ruhrgebiet, unserer Wirtschaft und Startup-Szene erhalten und sich fleißig mit „unseren“ Startups, Corporates und Investoren vernetzen.

Darüber hinaus möchten wir allen Teilnehmern die Chancen der Internationalisierung näherbringen und sie für das Auslandsgeschäft begeistern.

 

 

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