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Innovation Day 2018: 10 Ideen für urbane Mobilität

10 innovative Ideen für die urbane Mobilität (Innovation Day 2018)

Schon das Innovation Lab der Business Metropole Ruhr hat die urbane Mobilität der Zukunft erlebbar gemacht. Hier trafen Studenten und junge Unternehmen aus ganz Deutschland aus den Bereichen Architektur, Design und Software/Games mit ihren Innovationen für das mobile Leben von morgen auf erfahrene Startups und etablierte Unternehmen.

Eine Jury hatte die jeweils fünf besten Einsendungen in den Kategorien Konzept und Prototyp zuvor ausgewählt. Gemeinsam mit ihren Mentoren, Spitzenvertreter etablierter Unternehmen aus der Mobilitätsbranche arbeiten sie nun daran, ihre Idee weiterzuentwickeln: bis zum finalen Pitch beim Innovation Day auf dem Welterbe Zollverein.

Der steigt am 12. April 2018 beim Innovation Day im SANAA-Gebäude auf dem Welterbe Zeche Zollverein.

Dort werden die zehn Teams ihre Produktweiterentwicklungen dem Publikum und einer Jury präsentieren. Dazu gibt’s spannenden Keynotes, Workshops, Speed-Datings, ein Innovation Slam und viele innovative Produkte.

Wer am 12. April dabei sein will, kann sich hier anmelden.

Diese 10 Ideen für die urbane Mobilität der Zukunft könnt Ihr auf dem Innovation Day 2018 erleben:

E3eck (Fabian Schnabel, Uni Duisburg-Essen)

Die Idee: E3eck verkauft gemeinsam mit Baumarktbetreibern den selber durch PV- und KWK-Anlagen o.ä. hergestellten Ökostrom an Handwerker. Dieser Ladestrom könnte mit den Einkäufen der Handwerker verrechnet werden.

Dieses Geschäftsmodell kann die Übergangsphase vom fossilen zum E-Antrieb verkürzen und mindestens für die Handwerker eine problemlose und schnelle Lösung bei Dieselverboten in Städten bieten.

Die gewohnten Routinen der Handwerker und der Baumärkte würden nur minimal beeinflusst und eher um ein weiteres Element erweitert werden. Dieses Modell ist auf weitere Kundengruppen skalierbar.

CarelessRuhr (Eva Frensemeier TU Dortmund)

Die CarelessRuhr-Station ist eine moderne Park+Ride-Station mit hoher Lebensqualität, die in Form eines Franchise-Systems betrieben wird und nicht nur durch umweltfreundliche Verkehrsmittelangebote, sondern auch durch Cafés und Gastronomie Umsätze generiert.

Über das gesamte Ruhrgebiet sind in unterschiedlichen Größen und Ausstattungsformen CarelessRuhr-Stationen vorzufinden, zu deren Konzept auch Vorrangspuren für E-Bikes und E-Autos gehören. Durch das lückenlose Netz an Stationen ist eine ressourcenschonende, zeitsparende und komfortable Fortbewegung im Ruhrgebiet zukünftig möglich.

OXO – A Shared Ride Service for Commuters (Josef Jaud, MOBXO)

1,8 Mio Menschen in Deutschland pendeln mit dem eigenen PKW täglich 50 km und mehr. Sie verbringen so 1,5 – 3 h auf der Straße bzw. gestresst im Stau.

OXO bringt diese Menschen in die Arbeit – und wieder heim – jeden Tag, ganz entspannt. Der Fußweg zum Bus beträgt max. 5 min. Sie müssen nicht umsteigen. Die Zeit im Bus können sie zum Entspannen oder Arbeiten nutzen und ist somit nicht vergeudet.

Möglich wird das durch den OXO-Algorithmus. Er berechnet aus den Reiseinformationen der Pendler profitable Routen (Routen-Cluster) und vermittelt diese an Busunternehmen, die den Transport übernehmen.

GO!Mobile (Mark Böhmer; mab.lab)

GO! verknüpft und verwaltet die gängigen Mobilitätsanbieter nahtlos in einer App. Die App benötigt eine einmalige Anmeldung mit einem Konto und Du bist bereit – plane Deine Reisen und buche Tickets ohne zwischen verschiedenen Apps oder Buchungsportalen wechseln zu müssen.

SafeCycling (Jochen Meis, GeoMobile GmbH)

Bisher stehen keine Möglichkeiten zur Verfügung Unfallschwerpunkte zu umfahren, um auf sichereren Routen zum Ziel zu gelangen. Mit SafeCycling wird das Fahrradfahren sicherer. Fahrradrouten werden auf Basis von dem individuellen Können, den persönlichen Vorlieben und den Analysen von Kartendaten & regionalen Unfallschwerpunkten optimiert.

Allerdings fehlen für die Routenerstellung umfangreiche anonymisierte Daten über Unfallschwerpunkte. Diese Daten werden bereits erhoben und liegen in unterschiedlicher Form seitens der Städte & Kommunen, Polizei & Feuerwehr, Fahrrad- & Automobilclubs vor – nur noch nicht als OPEN DATA.

karmaticket (Jan C. Lubitzsch, Karmaticket UG)

Unter Nutzung der Mitnahmeoption der Verkehrsverbünde vernetzt karmaticket Ticketinhaber und optionale Mitfahrer mittels einer Smartphone-App. Mit wenigen Klicks und übersichtlichen Abläufen können sich die Nutzer zur gemeinsamen Fahrt verabreden. Die Idee trägt dazu bei, viele Menschen von der Straße auf die Schiene zu bringen und so die vorhandenen Ressourcen des ÖPNV besser auszulasten.

E-CargoBike-Sharing (Hannah Jensen, sigo)

Mit E-CargoBike-Sharing wird das Einkaufen wieder ein Erlebnis. Denn mit unseren E-CargoBikes müssen keine Parkplätze gesucht oder die Einkäufe mühsam nach Hause geschleppt werden. Und der E-Motor sorgt für den eingebauten Rückenwind! Da ca. 60 % der Bevölkerung ihre Einkäufe ohne den eigenen PKW machen müssen, besteht hier großes Potenzial.

Gleichzeitig sind 1/3 aller Fahrten Einkaufs- oder Erledigungsfahrten, meistens unter 3 km und somit bestens geeignet für E-CargoBikes. Auch der Transport von Kindern ist mit den E-CargoBikes kein Problem. Denn im Kasten sind auch zwei Kindersitze integriert.

eBall – Segway© auf einem Ball (Ulrich Sambeth, eBall GmbH)

Das Fahren auf dem eBall erlaubt dir Bewegungen in alle Richtungen – deine Blickrichtung ist dabei von der Fahrtrichtung entkoppelt. Deine Balance vermischt sich mit der Maschine zu einer neuen Form der Bewegung.

Ganz egal, ob du zur Schule oder shoppen fährst oder den eBall als Sport, Kunst oder Lifestyle Gerät benutzt: Auf dem eBall fahren erzeugt ein Gefühl, das du noch nie erlebt hast.

Modulare Ladelösung für E-Autos (Michael Masnitza, ChargeX)

Das Startup entwickelt eine neuartige Ladeinfrastruktur für den privaten und halb-öffentlichen Bereich. Weitere Ladepunkte können je nach Bedarf modular hinzugefügt werden.

Kern der Idee ist ein Lastmanagement, das die Kosten je Ladepunkt sowie den Installationsaufwand deutlich reduziert. Das modulare Konzept ermöglicht Betreibern von Flottenparkplätzen und Tiefgaragen einen kosteneffizienten und bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Pneuvigation (Till von Krueger, Fachhochschule Potsdam)

Durch eine steigende Präsenz und wirtschaftliche Relevanz von Lieferdiensten rund um den Globus wird besonders in urbanen Umgebungen die Anzahl an Fahrradkurieren weiter zunehmen. Diese müssen sie sich im alltäglichen Verkehr zurecht finden, während sie Navigationsinstruktionen schnell und sicher interpretieren. Dabei konkurrieren die Navigationshilfen gefährlich mit Informationen aus der physischen Welt.

Pneuvigation ist ein neuartiges, pneumatisches Naviagationssystem. Im Gegensatz zu existierenden Systemen kommuniziert es durch Oberflächenveränderungen taktile Signale an den Nutzer ermöglicht und so “ Eyes on the road”.


Mehr Infos zum Wettbewerb findet Ihr hier.

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