Startup News

Initiativkreis Ruhr unterstützt RuhrGründer

Von Carmen Radeck

RuhrGründer hat erstmals einen Haupt-Sponsor! Das Wirtschaftsbündnis Initiativkreis Ruhr wird ruhrgruender.de ab sofort für zunächst ein Jahr finanziell unterstützen.

Wichtigste Bedingungen für das Zustandekommen unserer Kooperation sind – sowohl für den Initiativkreis Ruhr als auch für RuhrGründer – volle Transparenz und redaktionelle Unabhängigkeit. Was das genau bedeutet, dazu gibt es in Kürze einen separaten Beitrag.

Welche Gründe der Initiativkreis Ruhr hat, RuhrGründer zu unterstützen, das erklärt IR-Geschäftsführer Dirk Opalka im Interview. 


Herr Opalka, warum kooperiert die Initiativkreis Ruhr GmbH mit RuhrGründer?

Dirk Opalka, Geschäftsführer Initiativkreis Ruhr (www.royal5.de)

Wenn das Ruhrgebiet das industrielle Kraftzentrum in Europa bleiben will, braucht es junge, innovative Unternehmen. Die Startup-Szene orientiert sich aktuell noch stark nach Berlin, München oder Hamburg. Dabei hat das Ruhrgebiet viel zu bieten: Eine dichte Hochschul- und Forschungslandschaft, ein enges Infrastrukturnetz und nicht zuletzt die Nähe zur Industrie. Dafür steht der Initiativkreis Ruhr.

Diese Vorteile und Chancen für technologiegetriebene, wissensbasierte Startups will der Initiativkreis Ruhr herausstellen. RuhrGründer hat sich als das Startup-Portal der Region etabliert. Es erzählt die Geschichten der Gründer aus der Szene für die Szene. Es transportiert das große Potenzial des Ruhrgebiets. Es macht das Ruhrgebiet als Gründerregion transparent und bekannt. Das wollen wir unterstützen. Deshalb freuen wir uns über unsere Zusammenarbeit.

Was tut der Initiativkreis Ruhr für Gründer?

Als Bündnis gestandener Unternehmen sind wir auf diesem Feld selbst so etwas wie ein Startup. Das bedeutete erst einmal: Viele Gespräche zu führen. Kontakte und Vertrauen aufzubauen. Zu verstehen, welche Formate an welcher Stelle richtig gesetzt sind. Dann sind wir in die konkrete Umsetzung gegangen. Wir arbeiten mit der Landesregierung und den Universitäten an der Ruhr zusammen, aber auch mit jungen Akteuren aus der Gründerszene.

In unserem Instrumentenkasten haben wir verschiedene Werkzeuge: eigene Projekte, Veranstaltungen und Kooperationen. Das Gründer-Forum NRW zum Beispiel, bei dem wir am 8. März 2017 in der Essener Weststadthalle wieder Gründer, Unternehmen und Investoren zusammenbringen. Das Impulsprojekt Smart am Start, bei dem Gründer ihr Geschäftskonzept in einem persönlichen Treffen mit Spitzenmanagern aus unseren Mitgliedsunternehmen auf den Prüfstand stellen können. Und nicht zuletzt den Gründerfonds Ruhr, der Risikokapital für Startups bereitstellen wird.

Was wünschen Sie sich für den Gründungsstandort Ruhrgebiet?

Zum einen mehr Selbstbewusstsein, mit seinen Pfunden auch zu wuchern. Zum anderen fehlt es vielfach noch an Mut. Auf der Startup-Seite brauchen wir mehr Mut zu gründen – aber auch, das Risiko des Scheiterns in Kauf zu nehmen. Umgekehrt brauchen wir auf der Seite der Förderer mehr Bereitschaft, Menschen mit dem Mut, ins eigene unternehmerische Risiko zu gehen, aktiv zu fördern.

Insgesamt bin ich aber sehr zuversichtlich. Es entsteht hier eine echte Aufbruchstimmung zu einem neuen Gründertum. Diesen Schwung gilt es zu nutzen – damit das Ruhrgebiet perspektivisch auch zum Startup-Magneten wird.


Das Erscheinen des Interviews ist Bestandteil des Kooperationsvertrages zwischen dem Initiativkreis Ruhr und RuhrGründer.

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