RuhrSummit Social Entrepreneurship

ImpactSummit-Speaker Katja Hintze von Stiftung Bildung im Interview

Speaker beim ImpactSummit: Katja Hintze von Stiftung Bildung (Foto: privat)

Speaker beim ImpactSummit: Katja Hintze von Stiftung Bildung (Foto: privat)

Gemeinnützigkeit und Nachhaltigkeit als Gründungs-Erfolgsfaktoren? Diese Frage wird Katja Hintze von Stiftung Bildung in ihrem Vortrag beim ImpactSummit beantworten. Im Interview erklärt sie das Geschäftsmodell hinter Stiftung Bildung und vor welchen Herausforderungen sie aktuell stehen.

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Katja Hintze M.A. phil. ist Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung, einer Spendenorganisation, die dem zivilgesellschaftlichen Bildungsengagement bundesweit eine Stimme gibt und insbesondere die Kita- und Schulfördervereine stärkt.

Sie hat Philosophie, Kommunikationswissenschaften, Publizistik und Wirtschaftsethik studiert und arbeitete viele Jahre als Kooperationsmanagerin in der freien Wirtschaft. In der Nationalen Plattform „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ des Bundesministeriums Bildung und Forschung (BMBF) vertritt sie innerhalb des Fachforums Schule die Stimme des zivilgesellschaftlichen Bildungsengagements und setzt sich für mehr Kinder- und Jugendbeteiligung ein.

Darüber hinaus berät sie Multiplikatoren*innen aus dem Non-Profit Bereich und der Wirtschaft, wie neue Formen des Lernens und Zusammenarbeitens durch die Stärkung freiwilligen Engagements möglich ist.

„Das Ruhrgebiet ist ein guter Nährboden für Social Business.“

Hallo Katja, warum bist du Social-Entrepreneurin geworden?

… weil ich ein Stück dazu beitragen möchte, dass auch meine Urenkel eine lebenswerte Welt vorfinden.

… weil Kinder und Jugendliche eine hörbare Stimme in unserer Welt haben sollten, um wesentlich unsere Gemeinschaft mitzugestalten.

Bitte beschreibe kurz, was die Stiftung Bildung macht?

Beste Bildung für Kinder und Jugendliche, dafür steht das Engagement der Stiftung Bildung. Wir handeln unabhängig und in eigener Verantwortung. Die Stiftung Bildung wirkt direkt an der Basis über das bundesweite Netzwerk der Fördervereine an Schulen und Kindergärten, stärkt die Handelnden, fördert Vielfalt und lässt Ideen vor Ort Wirklichkeit werden.

Kita und Schule gestalten das vielfältige Bildungssystem aktiv selbst, orientiert an den jeweiligen Kindern und Jugendlichen ihres Standortes, und verändern damit Gesellschaft.

Wie funktioniert euer Geschäftsmodell? Wer sind eure Kunden?

Unsere Kunden sind unsere Spenderinnen und Spender, die für Kinder und Jugendliche beste Bildung wollen.

Wir fördern mit der Stiftung Bildung alle Engagierten an den Bildungsstandorten Kindergarten und Schule, z.B. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, vernetzen diese bundesweit, geben ihnen eine Stimme gegenüber Politik, Presse und Öffentlichkeit, qualifizieren sie durch Workshops, fördern den good-practice Austausch und ermöglichen die Umsetzung ihrer eigenen Ideen.

Was sind aktuell eure größten Herausforderungen?

Wir bauen uns weiterhin als Spendenorganisation für Bildung in Deutschland auf, dafür gewinnen wir nicht nur Großspender*innen, sondern auch viele Menschen (angestrebt ist eine halbe Million Personen), die unsere Arbeit mit einer monatlichen Spende von 20-100,- Euro unterstützen wollen.

Dieses Unterstützungsnetz zu knüpfen ist freudvoll herausfordernd, aber es führt dazu, dass wir noch mehr Ideen der Engagierten in den Kita- und Schulfördervereinen schnell und unkompliziert fördern können. Dank an all die, die schon jetzt spenden!

Wie siehst du die Region Ruhrgebiet als Standort für Social Business?

Es ist eine vielfältige Region mit großem Engagement. Die Netzwerke, die ich kenne sind stark; insofern schätze ich das Ruhrgebiet als guten Nährboden für Social Business ein.


RuhrSummit 2016 ist das Leuchtturm-Event für Startups & Social Entrepreneurs im Ruhrgebiet.

Bewirb Dich jetzt mit Deinem Startup und lerne von erfolgreichen Unternehmern, präsentiere Dich beim Pitch-Wettbewerb und knüpfe wertvolle Kontakte mit Investoren, Unternehmen und anderen Startups.

Mehr Infos zum Event am 28. Juli in der Zeche Carl Essen findest Du auf summit.ruhr.

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