RuhrSummit Social Entrepreneurship

ImpactSummit-Initiator Dirk Sander im Interview

Dirk Sander, Standortleiter Social Impact Lab Duisburg (Foto: Social Impact Lab Duisburg)

Dirk Sander, Standortleiter Social Impact Lab Duisburg (Foto: Social Impact Lab Duisburg)

Beim ImpactSummit als Co-Event des RuhrSummit geht es rund ums Thema Social Entrepreneurship. Initiator des ImpactSummit ist das Social Impact Lab Duisburg mit Standortleiter Dirk Sander. Wir haben mit ihm gesprochen, was ihn als Social Entrepreneur antreibt.

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Dirk Sander MA, MBA, Systemischer Organisationsberater und Coach (DBVC)ist Standortleiter des Social Impact Lab Duisburg. Nach seinem Philosophiestudium arbeitete er zunächst 17 Jahre bei einer Bank im Risikomanagement, bevor er nach Bangladesch ging und bei Muhammad Yunus das Mikrofinanzwesen und Social Business studierte und selbst verschiedene Sozialunternehmen und -initiativen mitgründete. Vorstandstätigkeiten bei Managerfragen.org e.V., Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V., Senator im Senat der Wirtschaft e.V.

„Ich versuche die Bedingungen zu verbessern, die es unserer Familie sehr schwer gemacht haben“

Warum bist du Social-Entrepreneur geworden?

Ein Motor ist, dass ich etwas bewirken und mitgestalten möchte. Ich bin in Duisburg geboren und mit vier Geschwistern in eher bildungsfernen Schichten aufgewachsen. Ein Antrieb ist deshalb sicher, dass ich versuche, die Bedingungen zu verbessern, die es unserer Familie sehr schwer gemacht haben.

Bitte beschreibe in zwei Sätzen, was das Social Impact Lab macht?

Social Impact Labs (SIL) sind Inkubatoren für soziale Innovationen. Sie bieten angehenden SozialunternehmerInnen einen kollaborativen Raum. Hier finden individualisiertes Coaching und Beratung sowie Ausbildungsworkshops ebenso statt wie Networking, Veranstaltungen und öffentliche Workshops rund um das Thema Social Entrepreneurship sowie das gemeinsame Co-Working. Dies ist eine qualitativ sehr hochwertige Unterstützung mit Fachberatern und Ausbildern auch aus der Praxis.

Wie funktioniert euer Geschäftsmodell? Wer sind eure Kunden?

Wir werden gefördert durch namhafte Stiftungen und Unternehmen. Das Social Impact Lab Duisburg ist eine gemeinsame Initiative von Prof. Otto Beisheim Stiftung, Franz Haniel & Cie. GmbH, KfW Stiftung und Social Impact gGmbH. Social Impact stellt das Ausbildungskonzept und das Netzwerk, die Stiftungen finanzieren die dreijährige Startphase des Labs. Franz Haniel & Cie. GmbH stellt die Räumlichkeiten und sorgt für die lokale Vernetzung.

Was sind aktuell eure größten Herausforderungen?

Eine spezielle Förderung für die Gründung von Social Startups mit Fokussierung auf soziale und gemeinnützige Ziele gibt es in Duisburg noch gar nicht. AndersGründer wird damit das erste Angebot dieser Art in NRW sein. Ein solcher Ort wie das Social Impact Lab Duisburg – der Durchführungsort des AndersGründer Qualifizierungsprogramms – soll dazu beitragen, dass sich in der Region eine steigende Anzahl an Initiativen damit beschäftigt, wie soziale und gesellschaftliche Probleme unternehmerisch gelöst werden können.

Wie siehst du die Region Ruhr-Gebiet als Standort für Social Businesses?

Das Lösungspotenzial des Duisburger Labs ist aufgrund der spezifischen Konstellation im Ruhrgebiet – mit im Bundesdurchschnitt hohen Quoten an Langzeitarbeitslosigkeit und Zuwanderung – sehr hoch einzuschätzen. Hier lebt, nicht zuletzt durch die zahlreichen Fachhochschulen und Universitäten, eine große Anzahl an gut ausgebildeten und sozial motivierten Menschen, die in ihrer Region etwas bewegen und neue Wege gehen möchten.

 


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