Gründer und Startups

hammando: Bessere Kommunikation zwischen Immobilienverwaltung und Handwerk

Das hammando Gründerteam

Das Gründerteam von hammando (v.l.): Nils Reuter, Daniel Kientops und René Baumgardt (Foto: hammando)

hammando will die Kommunikation zwischen Immobilienverwaltung und Handwerkern erleichtern

Das Hammer Startup hammando entwickelt ein System, das die Kommunikation zwischen Immobilienverwaltung und Handwerkern vereinfachen und den Verwaltungsaufwand von Reparaturanfragen reduzieren soll.

Im Interview spricht Co-Founder René Baumgardt über

  • die Marketingstrategie in dieser frühen Phase
  • nächste Schritte und Meilensteine
  • die größten Herausforderungen und wie das Team sie angeht
  • der Vision, in Hamm eine Startup-Szene zu entwickeln

Hallo René, was ist Eure Geschäftsidee bei hammando?

Wir gestalten die Kommunikation von Immobilienverwaltern, Bewohnern und Handwerkern effizient und transparent. Unser Produkt legt gezielt den Fokus auf das Lösen der Bedürfnisse der Immobilienverwaltungen und differenziert sich so von den Wettbewerbern.

Wir entwickeln ein System, welches den Bearbeitungsaufwand der Reparaturanfragen für den Immobilienverwalter auf ein Minimum reduziert, den Verwaltungsaufwand für den Handwerker überschaubar macht und das Fragezeichen der Bewohner über den aktuellen Status der Anfrage verschwinden lässt.

Die Kommunikationswege bilden ein Dreieck, welches unser Startup hammando zeitunabhängig, effizient und transparent gestaltet.

Wie ist die Idee entstanden?

Die Idee zum Projekt hatte Nils und überzeugte uns schnell davon: „Ich möchten die Handwerksbetriebe unterstützen, damit sie die steigende Anzahl an Aufträgen bewältigen können“.

Unsere Gesellschaft sieht sich zunehmend mit Herausforderungen der Energie- und Bevölkerungspolitik konfrontiert, die die Infrastruktur und somit unseren allgemeinen Wohlstand gefährden. Speziell das Handwerk ist für den Erhalt der Infrastruktur von besonderer Bedeutung. Um den steigenden Fachkräftemangel im Handwerk entgegenzuwirken, bedarf es kreativer Lösungsansätze. Ein Ansatz ist unser Projekt.

Wer gehört zu Eurem Team, was ist Euer Background und wie habt Ihr Euch gefunden?

Wir sind vier Absolventen der Hochschule Hamm-Lippstadt, welche Nils gezielt für das Projekt zusammengebracht hat: Daniel Kientopf und Fatih Karaman arbeiten an der technischen Entwicklung, während ich überwiegend an der Außendarstellung des Unternehmens feile. Nils Reuter ist als Geschäftsführer für alles und jeden da.

Wer ist Eure Zielgruppe und wie macht Ihr Euch bekannt bzw. was ist Eure Marketingstrategie?

Zu unserer Zielgruppe gehören Immobilienverwaltungen ab einer Größe von viertausend Wohneinheiten und Handwerker im Ausbaugewerbe, die Reparaturleistungsfälle abarbeiten.

Wir suchen auch jetzt schon während unserer Entwicklungsphase den direkten und persönlichen Kontakt zu den Immobilienverwaltern und den Handwerkern. Sie unterstützen uns, damit wir zum Marktstart ein maßgeschneidertes System liefern können.

Wir stellen uns bei lokalen Stammtischen und Veranstaltungen vor und generieren so Kontakte zu potentiellen Kunden.

Langfristig soll hammando ein Markenzeichen der Startup-Szene in Hamm darstellen. Wir wollen in Zukunft aktiv die Szene in Hamm mitgestalten.

Wie finanziert Ihr Euer Startup?

In der Gründungsphase finanzieren wir uns zu 100 Prozent selbst. Wir wollen die vollständige Kontrolle über unsere Unternehmung haben.

Nehmen aber natürlich gerne Ratschläge entgegen von denen, die es besser wissen.

Wo steht Ihr gerade und was sind die nächsten wichtigen Meilensteine?

In Hamm haben wir mit der PEKO Immobilienverwaltung und der Bianca Hüsken Immobilien zwei Partner an unserer Seite, die uns während der Entwicklung unterstützen. Unterstützung in der Entwicklung erhalten wir von Professoren der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL).

Aktuell entwickeln wir gerade die beta-Phase zum Testen.

Zur zweiten Jahreshälfte soll das Gerüst stehen, damit wir an den Markt gehen können.

Worin seht Ihr Eure besondere Herausforderung und wie geht Ihr damit um?

Kontakte knüpfen ist nichts, was man theoretisch lernen kann. Einfach an die Tür klopfen und um einen Termin bitten, stößt oft auf taube Ohren.

Wir kommen immer mehr auf den Geschmack des Netzwerkens. Wir lernen interessante Leute kennen, die unsere Idee nach außen tragen.

Welche Tools nutzt Ihr in Eurem Arbeitsalltag?

Ganz klar, Bücher!

Sich stetig weiter zu entwickeln, ist enorm wichtig. Und das in sämtlichen Lebensbereichen. Dazu zählen die eigene Persönlichkeit, sowie die Fähigkeiten als auch die sozialen Aspekte. Und stets den Fokus bewahren.

Was war bisher Euer wichtigstes Learning, das Ihr als Gründer gemacht habt?

Die funktionierende Geschäftsidee als wichtigstes Learning! Wir haben gemerkt, dass die Vision einer Unternehmung schnell da ist. Doch der Weg zu einer ausgefeilten Geschäftsidee war lang und holperig. Unsere Vision ist heute noch die gleiche, aber unser Weg dahin nicht mehr. Wir hatten uns Anfangs viel zu viel vorgenommen.

Schließlich haben wir das Projekt aufs wesentlichste reduziert. Jetzt haben wir ein Produkt, das auf das Bedürfnis des Kunden zugeschnitten ist.

Unser Fazit: Bei unseren Überlegungen stellen wir hinsichtlich der Zielgruppe immer die Frage: „Wo drückt der Schuh?“

Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft Eures Startups?

Das Unternehmen hammando soll in der Zukunft die Stadt Hamm in der wirtschaftlichen Entwicklung unterstützen und die Startup-Szene stärken und fördern.

Die Vision eines kleinen Silicon-Valley in Hamm ist unser Motor.


Kontakt zu René: rene.baumgardt[at]hammando.de

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