Startup News

Pitchen vor Experten: GründerWerkstatt Uni Witten/Herdecke

Teilnehmer und Experten der GründerWerkstatt 2016 an der Uni

Teilnehmer und Experten der GründerWerkstatt 2016 an der Uni Witten/Herdecke (Foto: UW/H)

GründerWerkstatt Uni Witten/Herdecke: Erst pitchen dann Businessplan

Wer an der Uni Witten/Herdecke Business Economics studiert, der denkt auf jeden Fall ernsthaft darüber nach, ob er nach seinem Studium eine Karriere angestellt in einem Unternehmen anstrebt oder lieber gleich selbst sein eigenes Startup gründen. Schwerpunkt und Pflichtprogramm im ersten Studienabschnitt ist nämlich die GründerWerkstatt. Von der ersten eigenen Idee über die Entwicklung marktfähiger Konzepte bis zur Umsetzung lernen die Studenten ein Semester lang, was es bedeutet, ein eigenes Startup zu gründen. Auch Studierende anderer Studiengänge können bei der GründerWerkstatt mitmachen.

„Überall Chancen für neue Produkte und Dienstleistungen“

Die Gründungsideen dieses Semesters – vom stressfreien Parken über die passgenaue Suche nach Fachkräften bis hin zum Familien-Impfpass – stellten die Werkstatt-Teilnehmer jetzt einer Runde aus Experten vor. Dr. Hans-Peter Merz von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittleres Ruhrgebiet, Stefan Peukert aus der

Geschäftsführung der Employour GmbH, Peter Urselmann vom Dortmunder Gründungszentrum .garage und Patentanwalt Bernd Weisbrodt gaben Feedback und Tipps zu den Pitches der Gründer, die nun bis Ende März Zeit für die Ausarbeitung ihrer Businesspläne haben.

Sabine Bohnet-Joschko, Professorin an der Uni Witten/Herdecke

Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko von der Uni Witten/Herdecke (Foto: UW/H)

„Das Entwickeln eigener Geschäftsideen verändert die Wahrnehmung der Studierenden“, sagt Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko. „Danach erkennen sie überall Chancen für neue Produkte und Dienstleistungen. Vielleicht gründen sie nicht morgen, was sie heute präsentiert haben, aber sie haben unternehmerisches Denken trainiert und wirtschaftliche Gestaltungsräume ausgelotet.“

Employour-Gründer jetzt Jury-Mitglied

Von den Experten gab es für die Gründerteams und ihre Ideen durchaus kritisches Feedback, aber natürlich auch viel Anerkennung. „Großartige Ideen, das war inspirierend“, kommentiert Dr. Hans-Peter Merz von der IHK die Konzepte.

Jury-Mitglied Stefan Peukert, Co-Founder und heute Geschäftsführer bei Employour, erinnert sich an seine Studienzeit in Witten: „Wir haben auch mal so ähnlich angefangen“. Während seines Studiums in Witten gründete er zusammen mit seinem Kommilitonen Daniel Schütt eins der erfolgreichsten Ruhrgebiets-Startups gründete. Erst vor wenigen Monaten verkauften die beiden ihr Unternehmen, mit dem sie sich auf die Entwicklung von Karriereplattformen wie ausbildung.de spezialisiert haben, für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag an Bertelsmann.

„Feedback war hilfreich und ermutigend“

GründerWerkstatt-Teilnemer Vincent Koch, der Philosophie, Politik und Ökonomik studiert, ist zufrieden nach dem Pitch: „Das Feedback war sehr hilfreich und ermutigend.“ Zusammen mit seinem Kommilitonen Malte Werner will er eine Personalvermittlung für indische MINT-Hochschulabsolventen aufbauen.

 

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