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Gründerallianz Ruhr ruft Startups weltweit zur DataHub Challenge ins Ruhrgebiet

DataHub Ruhr

Unternehmen und Startups treiben gemeinsam Datenwirtschaft voran:

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr startet die Gründerallianz Ruhr im Juli die zweite Runde des DataHub Ruhr.

Im Rahmen dieses Programms stellen Unternehmen ihre wertvollen Datensätze für die Entwicklung von konkreten Anwendungsfällen zur Verfügung. Startups bewerben sich auf diese und entwickeln darauf basierend innovative Lösungen für reale Daten-Probleme bis hin zu neuen Geschäftsmodellen.

In der jetzt anstehenden Runde des DataHub-Programms sind wieder hochkarätige Partner wie Evonik, Haniel oder die Stadt Herne dabei.

DataHub-Challenges: Bis zum 31. Juli 2019 bewerben

Die Bandbreite der ausgeschriebenen Challenges reicht von der Entwicklung effizienter Sperrmüllrouten über die Einführung smarter Straßenbeleuchtung bis hin zur CO2-Reduktion bei Pkws, Lastwagen oder Baumaschinen durch spezialisierte Schmierstoffe.

Aus den Bewerbungen werden pro Challenge jeweils drei Startups zu einem Pitch vor dem jeweiligen Partnerunternehmen und den Daten-Experten der Gründerallianz eingeladen.

Die an dem dreimonatigen Programm teilnehmenden Startups erhalten jeweils eine Förderung von bis zu 25.000 Euro. Darüber hinaus stellt die Gründerallianz Ruhr den Startups ihr Knowhow und Mentoring für den weiteren Ausbau des eigenen Business-Modells sowie ihr starkes Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung.

Die Bewerbungsphase für Startups läuft bis zum 31. Juli 2019. Auf www.datahub.ruhr können sich Startups die Ausschreibungen und Datensätze direkt herunterladen.

Win-Win für Startups und Unternehmen: Beispiel RAG & Spacedatists

Wie erfolgreich eine solche Kooperation auch über die Grenzen des DataHubs hinaus verlaufen, zeigt das Beispiel der Gewinner des vergangenen Jahres:

Die RAG Aktiengesellschaft trägt auch nach Schließung des letzten Bergwerks Verantwortung für Region und überwacht konstant Veränderungen und Senkungen des Bodens, um drohende Zusammenbrüche alter Bergwerke auszumachen.

Die Herausforderung: Diese Massen an Daten auszuwerten und potenzielle Gefahrengebiete schnellstmöglich zu erkennen und abzusichern.

An dieser Stelle kam der DataHub Ruhr mit zahlreichen Bewerbungen und Lösungsvorschlägen ins Spiel.

Die Gewinner-Lösung lieferten die Spacedatists, ein Zwei-Mann-Startup aus Dortmund: Die beiden Gründer Jakob Kopec und Florian Spieß haben einen Algorithmus zur Analyse von 3D-Bildern entwickelt, die ein aufwändiges Vergleichen mit den Vorjahresbildern, wie es bisher gehandhabt wurde, überflüssig macht.

„Für uns als junges Startup war das innovative Format des DataHubs der beste Weg unser Können anhand von realen Daten und Problemen unter Beweis zu stellen.“

Jakob Kopec, Spacedatists

Jakob Kopec, Gründer von Spacedatists über das Sprungbrett DataHub Ruhr: „Für uns als junges Startup war das innovative Format des DataHubs der beste Weg unser Können anhand von realen Daten und Problemen unter Beweis zu stellen und mit globalen Playern in Kontakt zu kommen.

Die Zusammenarbeit im Rahmen des Programms lief extrem gut und auch die Gespräche für zukünftige Themen sind total spannend. Wir haben erkannt, dass unsere Lösung noch in ganz anderen Bereichen, etwa in der Medizin, Anwendung finden könnte. Für uns war der DataHub Ruhr ein echter Türöffner.“

Das Ruhrgebiet als B2B-Hotspot für Startups

Das Konzept, dass Wissen nicht mehr nur zentral im Unternehmen angesiedelt sein muss, sondern etablierte Unternehmen und Startups einen gemeinsamen Wissens-Pool schaffen, von dem alle Parteien profitieren können, ist auch in Wirtschaft und Kommunen im Ruhrgebiet angekommen.

Diese Denkweise weiter voranzutreiben und das Ruhrgebiet wieder zum Hotspot für Gründer zu machen, ist auch Ziel von Gründerkoordinator Christian Lüdtke.

Er stammt selbst aus Duisburg, ist erfolgreicher Gründer und Geschäftsführer der Berliner Digitalberatung und Startup-Schmiede etventure und kennt die Stärken des Ruhrgebiets:

„Nirgendwo anders als im Ruhrgebiet findet man eine solche Dichte an Großkonzernen und Hochschulen, die Forschung und Innovation vorantreiben – der perfekte Ort also für industrienahe Startups aus dem Business-to-Business-Bereich.“

Christian Lüdtke, Gründerkoordinator Ruhr

„Industrie-Themen standen in der Öffentlichkeit lange im Schatten der Erfolgsgeschichten von Startups aus dem Business-to-Consumer-Bereich für die Dreh- und Angelpunkt Berlin ist. Doch gerade im Industriebereich gibt es einen extrem großen Bedarf und bislang unerschlossenes Potenzial für beide Seiten.

Nirgendwo anders als im Ruhrgebiet findet man eine solche Dichte an Großkonzernen und Hochschulen, die Forschung und Innovation vorantreiben – der perfekte Ort also für industrienahe Startups aus dem Business-to-Business-Bereich.

Hier liegt das riesige Wertschöpfungspotential der Digitalisierung. Genau das wollen wir mit der Gründerallianz Ruhr und Initiativen wie dem DataHub fördern und die Gründer aus Deutschland und der Welt ins Ruhrgebiet holen.“

Über das DataHub-Ruhr-Programm:

Das DataHub-Ruhr-Programm wurde durch die Gründerallianz Ruhr ins Leben gerufen und wird von etventure im Auftrag des Initiativkreises Ruhr betreut.

DasDataHub-Programm bietet Startups die Möglichkeit, gemeinsam mithochkarätigen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, aus echten Datensätzen innovative, datenbasierte Lösungen zu erarbeiten.

Das Programm steht Unternehmen und Startupsweltweit offen und ist als langfristiger Innovationstreiber auch für weitere Runden geplant.

Mehr Informationen zum DataHub, den Partnern sowie Data-Challenges unter www.datahub.ruhr.

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