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GeolocationCamp – das Barcamp rund um Standortdaten

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Die Idee zum GeolocationCamp entstand aus dem Konzept des 4sqcamp. Das hat Achim Hepp bereits drei Mal erfolgreich umgesetzt. Am 14. November ist Premiere für das GeolocationCamp. (Foto: Simon Bierwald)

Beim GeolocationCamp geht’s rund ums Thema Standortdaten – von Google Maps über Foursquare bis Yelp

Mit dem GeolocationCamp startet am 14. November ein Barcamp rund ums Themenspektrum Standort- und Geodaten. Interessant vor allem für Unternehmen der Branchen Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus, gibt es hier auch für Gründer spannende Ansatzpunkte – vom Standortmarketing bis zur Nutzung von Geodaten unterschiedlicher Dienste für das eigene Produkt. Initiator des Events ist Achim Hepp, selbst Gründer des Startups Erste Digital und Veranstalter des  4sqCamps. Im Interview erzählt er, worum genau es beim GeolocationCamp geht.

Hallo Achim, Du veranstaltest am 14. November das GeolocationCamp in Dortmund. Was genau ist das?

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Achim Hepp (Foto: Simon Bierwald)

Das GeolocationCamp ist ein Barcamp (das Format wird auch gern Unkonferenz genannt) rund um alle Themen, die mit Geodaten bzw. Standortdaten im digitalen Kontext zu tun haben. Diese Thematik betrifft extrem viele Branchen, und als Beispiel nenne ich da meistens die Gastronomie, den Einzelhandel und den Tourismus.

Aber selbst Kulturorte und -veranstalter betrifft diese Thematik. Es fängt bei der Verwendung und Platzierung auf Google Maps an, geht über den Umgang mit mobile Bewertungsplattformen wie Yelp und Foursquare und endet bei offenen Lösungen wie Open Streetmap, mit denen Unternehmen Lösungen für ihre Kunden bauen.

Wie ist die Idee dazu entstanden?

Ich habe vor knapp zwei Jahren das 4sqCamp konzeptioniert, ein Themencamp rund um den Dienst Foursquare. Dieses haben wir mittlerweile schon dreimal erfolgreich umgesetzt und bereits beim ersten Camp die Breite des Themas bemerkt. Es wurde über weitaus mehr als nur Foursquare diskutiert und vorgetragen.

Dieses reflektieren wir auch nun im Namen und hoffen damit auch ein noch breiteres Publikum aus ganz Deutschland anzusprechen. Wie bereits oben angesprochen, das Thema Geolocation und Location Based Services ist sehr breit und betrifft sehr viele berufliche, aber auch private Bereiche.

Für wen ist das Event gedacht? Ist es auch für Gründer interessant?

Im Prinzip ist es für jede Person gedacht, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte. Egal ob man selber aktiv, beispielsweise als Gastronom und lokaler Einzelhändler, oder passiv als Nutzer die entsprechenden Dienste und Apps nutzt, jeder kann mitmachen. Und natürlich auch Gründer, denn dort gibt es auch Ansatzpunkte. Das fängt beim aktiven Standortmarketing für ein neu gegründetes Geschäft an und hört bei der Nutzung von Geodaten unterschiedlicher Dienste für das eigene Produkt auf.

Ich bin selber ein gutes Beispiel dafür, da ich mit zwei Partnern ein Startup im Versicherungswesen gegründet habe. Selbst in dieser Thematik konnten wir Geodaten sinnvoll miteinbeziehen. Wir haben auf Anfrage eines großen Versicherungskonzerns einen Usecase entwickelt, der u.a. Standortdaten zur Produktempfehlung miteinbezieht.

Wie sieht der Ablauf des Events im einzelnen aus?

Das Barcamp geht einen vollen Tag und startet morgens mit der Vorstellungsrunde aller Teilnehmer und ohne Programm. In dieser ersten Runde wird das Programm definiert. Teilnehmer machen Themenvorschläge und bringen sich ein. Daraus gestalten wir den Plan mit allen Vorträgen, Sessions und Workshops. Dafür haben wir bis zu drei Räume, die wir parallel besetzen können. Es ist also ein sehr interaktives Format und lebt von den Teilnehmern. Dabei kann eine Session ein Vortrag sein, oder aber auch nur aus einer Fragestellung samt folgender Diskussionsrunde bestehen.

Klingt erst einmal wild, funktioniert aber extrem gut und bringt oft bessere Ergebnisse für die Teilnehmer als klassisch einem Vortrag zu lauschen. Während des Camps ist für Essen und Getränke gesorgt, so braucht man das Dortmunder U, wo wir das GeolocationCamp veranstalten, nicht verlassen und verpasst nichts. Nach dem Camp wird es auch noch eine kleine Abendveranstaltung geben, bei der sich weiter ausgetauscht werden kann.

Was wünschst Du Dir von dem Event?

Ich wünsche mir erneut eine große Anzahl von Teilnehmern aus sehr unterschiedlichen Bereichen und auch aus ganz Deutschland. Gerade dieser Mix ermöglicht neue Sichtweisen jenseits der eigenen Themenblase. Einfach mal gucken was eine andere Branche in einer ähnlichen Thematik macht und dieses Wissen für sich und seine Branche nutzen.

Oder mit jemandem aus der eigenen Branche reden und gucken ob in München andere Probleme und Lösungen für die Thematik als in Dortmund vorhanden sind. Einfach austauschen und lernen, und das wünsche ich mir nicht nur für mich, sondern für alle Teilnehmer.


Alle Infos zum Event findet Ihr hier.

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