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Für Studenten: Startup Camp Ruhr – Jetzt bewerben!

(Foto: Startup Camp Ruhr)

Startup Camp Ruhr: In 4 Wochen innovative Geschäftsideen entwickeln

SPONSORED POST. Das Startup Camp Ruhr geht in eine neue Runde. Ab dem 26. Februar haben StudentInnen aller Fachrichtungen wieder die Möglichkeit, vier Wochen lang in Teams innovative Geschäftsideen zu entwickeln.

Noch bis zum 11. Februar könnt Ihr Euch für das Camp bewerben. Was die Teilnehmer im Startup Camp in Bochum erwartet, was sie lernen und wie Ihr gute Chancen habt, dabei zu sein, das erfahrt Ihr im Interview mit Dirk Lang, Teamleiter Innovation B2C und Nicolaj Meß, Geschäftsentwickler bei innogy.


Am 26. Februar startet das Startup Camp Ruhr in Bochum. Was die Idee dahinter und für wen ist das Camp gedacht?

Dirk: Richtig, wir gehen gemeinsam mit unseren Partnern damit bereits in die siebte Runde des Startup Camps Ruhr.

Das Camp ist eine wiederkehrende, vierwöchige Initiative des innogy Vertriebs in Bochum. Die Idee ist, dass Studenten aller Fachbereiche – im Rahmen einer Contest-artigen Veranstaltung – neue, innovative Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft entwickeln.

Die Studenten sind in den vier Wochen Vollzeit in Bochum vor Ort. Als „Entschädigung“ erhalten Sie 450 Euro für die Zeit. Die Miete muss ja schließlich weiterbezahlt werden.

Muss man schon eine Geschäftsidee oder Vorkenntnisse mitbringen?

Nicolaj: Weder noch! Wir raten Studenten sogar dazu, gegebenenfalls vorhandene Ideen für sich zu behalten, da die im Camp generierten Ideen nach Abschluss des Camps teilweise von innogy weiterverfolgt werden.

Wir wünschen uns für jedes Camp eine heterogene Gruppe an Studenten und setzen entsprechend keine Vorkenntnisse voraus, sondern betrachten jeden Bewerber einzeln und lassen uns gerne von den Motivationsschreiben der Studenten überzeugen.

(Foto: Startup Camp Ruhr)

Wie läuft so ein Camp über die vier Wochen ab und welche Kenntnisse vermittelt Ihr Euren Teilnehmern?

Nicolaj: Im Kern des Camps steht die Lean Startup Methode sowie weitere „State of the Art“-Herangehensweisen wie beispielsweise „Design Thinking“. Die Studenten werden durch interne und externe Experten im Rahmen der ersten Wochen des Camps durch Methodenwissen, Workshops, Fach- und Impulsbeiträgen geschult und befähigt Geschäftsmodelle und Vertriebskonzepte mit Methode zu entwickeln.

Im weiteren Verlauf werden die Studenten von Mentoren begleitet und erhalten ständig Feedback bei der dann fast eigenständigen Entwicklung der Ideen im Team.

Die besten drei Ideen werden prämiert. Habt Ihr dazu eine Jury, die darüber entscheidet und was gibt’s zu gewinnen?

Dirk: Am Ende des Camps steht unsere finale Pitch-Runde in einem Kinosaal des Casablanca Kinos im Bochumer Bermudadreieck.

Die Jury ist sowohl mit innogy-Mitarbeitern als auch mit externen Experten hochkarätig besetzt.

Nachdem alle Teams ihre Idee präsentiert haben, werden die Bewertungen der Jury vorgenommen, diese ergeben gemeinsam mit einer Vorbewertung, welche vor allem Methodentreue und Dokumentationsordnung betrachtet, das Endergebnis. Abschließend werden den Siegerteams symbolische Schecks in Höhe von 7.000, 2.000 und 1.000 Euro überreicht.

Zu den Jurymitgliedern in den letzten Jahren zählten beispielsweise Tobias Kollmann (Beauftragter Digitale Wirtschaft NRW), Oliver Weimann (Ruhr Hub) oder Lorenz Gräf (Startplatz).

In 2015 wurde das Format mit dem DWNRW-Award der digitalen Wirtschaft ausgezeichnet.

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https://youtu.be/-chUOxoc96U

Was passiert mit den Geschäftsideen nach dem Camp?

Dirk: Nach der Bewertung der Jury, werden alle Ideen in größerer Runde noch einmal betrachtet und von uns nach Kompatibilität zu unseren Geschäftsfeldern bewertet. Wenn eine Idee unserer Ansicht nach passt, arbeiten wir weiter an der Ausgestaltung und bieten teilweise den Studenten an, auf Basis einer Werksstudentenstelle dabei mitzuwirken.

Um die weiter entfernten (zum Teil disruptiven) Projekte umzusetzen und größtmögliche Unabhängigkeit zu gewährleisten, wurde mit der Enervolution GmbH eine Projektgesellschaft gegründet, die schnell und agil Themen vorantreiben kann, die nicht immer dem innogy-Kerngeschäft entsprechen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Nach welchen Kriterien wählt Ihr die Teilnehmer aus und wie hat man gute Chancen, dabei zu sein?

Nicolaj: Wie bereits erwähnt wünschen wir uns ein möglichst heterogenes Teilnehmerfeld. Das gilt sowohl für das Alter als auch für die Fachrichtungen der Studenten. Einer der wichtigsten Faktoren ist also die Motivation der Studenten bei uns teilnehmen zu wollen.

Nachdem Studenten sich bei uns über unsere Webseite beworben haben, erfolgt ein individuelles Telefonat mit allen potentiellen Teilnehmer. Hierbei versuchen wir die Begeisterung und die Motivation für die Teilnahme am Camp herauszuhören und somit entsprechend passende Teilnehmer für das Camp zu gewinnen.

Es ist bereits das siebte Startup Camp. Gibt es ein paar Erfolgsgeschichten aus den vorigen Camps? Was hat sich daraus entwickelt und was ist aus den Teams geworden?

Dirk: Allerdings! Wir haben einige erfolgreiche Ideen in vorhandene Prozesse oder Projekte integrieren können und entwickeln diese nach wie vor intern weiter. Andere Ideen wurden unabhängig unseres Kerngeschäfts entwickelt und ähnlich einem Startup so schnell wie möglich auf den Markt gebracht.

Das anfassbarste Projekt ist zurzeit die App BenchoBox, welche mit über 13.000 Downloads steigende Nutzerzahlen vorweist und demnächst auch Innogy-Kunden zur Verfügung gestellt wird.

(Foto: Startup Camp Ruhr)

Was sind die wichtigsten Benefits, die Eure Teilnehmer mit aus dem Camp nehmen? Sind sie reif für das eigene Startup?

Dirk: Diese Frage haben wir in der Vergangenheit immer wieder unseren Startup Camp Alumni gestellt. Die 450 Euro sowie die Gewinnausschüttung sehen alle bisher befragten Teilnehmer als nette Beigabe an.

Als wertvollste Mitgift aus dem Camp beschreiben die ehemaligen Teilnehmer neben den entstandenen Netzwerken untereinander und zu den Experten vor allem die praxisnahen Methoden zur Validierung und Entwicklung von Geschäftsideen.

Ob die Studenten reif sind für das eigene Startup, möchte ich nicht beurteilen, denn dahinter steckt mehr als die gute Idee. Aber unsere Teilnehmer sind absolut reif, um alles für das eigene Startup vorzubereiten und mit einer validierten und marktfähigen Idee in das eigene Startup zu starten. Einige unser Teilnehmer haben im Nachgang des Startup Camps aber tatsächlich auch eigene Startups gegründet.

So ziemlich alle Teilnehmer bleiben auch im Nachgang mit uns in Kontakt. Zweimal im Jahr finden zudem Alumni-Treffen mit Teilnehmern aus allen bisherigen Startup Camps statt.

Wer gerne dabei sein möchte kann sich noch bis zum 11. Februar einfach auf www.startupcamp.ruhr bewerben.

Jetzt für das Startup Camp Ruhr bewerben!

Geschrieben von
Carmen Radeck

Carmen Radeck ist Journalistin und Gründerin von RuhrGründer. Ihre Leidenschaft ist es, Geschichten von Menschen zu erzählen, die ihr eigenes Ding machen, dafür brennen und bereit sind, jedes Risiko einzugehen.
So entstand die Idee zum Gründerblog RuhrGründer, der 2014 mit Storys über Gründer und Startups aus dem Ruhrgebiet online ging und sich inzwischen zum Szene-Portal entwickelt hat. Als Mit-Initiatorin der Datenbank StartupsRuhr.de und von Events wie dem RuhrSummit und den Fuckup Nights Ruhrgebiet ist sie aktiver Bestandteil der Gründerszene Ruhr.
Carmen berät Unternehmen in Sachen Content Marketing und Social Media. Sie kommt aus Essen, lebt in Kamen und ist im Ruhrgebiet zuhause.

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