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FuckUp Nights, Gründer und die Corporates

Foto: Patrick Reymann/Momentesammler

Rückblick auf die Fuckup Night in Essen

Die FuckUp Night im Ruhrgebiet ist längst kein reines Gründerevent mehr. Immer mehr Mitarbeiter von Unternehmen und Konzernen nehmen an der Veranstaltung teil. Inspiration und echte Lernerfahrungen stehen für sie hier im Vordergrund.

Bislang wurden 15 FuckUp Nights im Ruhrgebiet veranstaltet. Zuletzt am 11. Juli in der Weststadthalle in Essen. Während der letzten Veranstaltungen nahm die Anzahl an Angestellten weiter zu. Mehr als 50% sind es mittlerweile. Menschen, die den Kulturwandel im eigenen Unternehmen herbeiführen wollen. Mitarbeiter, die erkennen, dass eine gelebte Fehlerkultur neue Entwicklungen und Innovationen begünstigt.

Thomas Janke – Foto: Patrick Reymann/Momentesammler

So führen bereits einige Führungskräfte die gesamte Abteilung zu einer FuckUp Night im Ruhrgebiet aus. Im Anschluss besprechen sie, gemeinsam im Team, wie eine gelebte Fehlerkultur und ein gesunder Umgang mit Fehlern zu verbesserten Prozessen und der Neuentwicklung von Innovationen führen kann.

Dabei werden auch die vom Team durchgeführten internen FuckUp Nights im Unternehmen immer beliebter.

Aber was gibt es auf der FuckUp Night im Ruhrgebiet eigentlich zu lernen?

Erfolgreiche Unternehmer geben einen Einblick in Ihre persönlichen Erfahrungen. Sie berichten über gravierende wirtschaftliche Fehlentscheidungen und Probleme, die aufgrund mangelhafter Informationen, die Liquidität des Unternehmens stark beeinflusst haben.

Oliver Lucas – Foto: Patrick Reymann/Momentesammler

Dabei wird dem Besucher kein stundenlanger Monolog aufgezwungen. Ganz im Gegenteil: Die Sprecher trainieren ihren Vortrag und haben auf der Bühne 10 Minuten Zeit, voller Inbrunst und Leidenschaft, ihre persönliche Geschichte zu erzählen. Danach stellt das Publikum Fragen.

Am 11.07.2019 war die FuckUp Night Ruhrgebiet wieder zu Gast in der Weststadthalle Essen.

Marc Torke – Foto: Patrick Reymann/Momentesammler

Oliver Lucas, angereist aus München, erzählte von der Übernahme & dem Ausbau eines Unternehmens mit mehreren hundert Mitarbeitern. Und letztlich, welche Fehlentscheidungen zur Insolvenz des Unternehmens führten.

Marc Torke, auch Unternehmer, erzählte uns eine ganz andere Geschichte. Sein Erfolg und sein Ruhm als Radiomoderator führten zur Isolation und endeten in einer Alkoholabhängigkeit. Marc zeigte den Zuschauern, was passieren muss um rein – aber auch wieder raus aus einer solchen Situation zu kommen.

Uwe Rotermund, Unternehmer und Vater von 7 Kindern, sprach über seinen größten FuckUp und wie dieser dazu führte, dass er sich zu 100% angstfrei fühlt.

Thomas Janke musste mit seinem Unternehmen Insolvenz anmelden. Ein Schritt, vor dem die allermeisten Menschen große Angst haben. Thomas zeigte uns, dass ein Insolvenzverfahren zum Schutz des Unternehmers gedacht ist und wie er direkt danach sein neues Unternehmen im Bereich Robotik gründete.

Uwe Rotermund – Foto: Patrick Reymann/Momentesammler

Lust auf Inspiration und einen unterhaltsamen Abend?

Auf www.fun-ruhr.de kannst Du dir ein Ticket für die nächste FuckUp Night Ruhrgebiet sichern. Weitere Termine: 29.10 in Bochum und der 11.12 in Gelsenkirchen.

Impressionen der FUN Vol. 15

Geschrieben von
Christian Dasbach

Christian ist Organisator der FuckUp Night Ruhrgebiet, bei der erfolgreiche Unternehmer über schwere wirtschaftliche Fehlentscheidungen sprechen und ihre Lernerfahrungen teilen. Zudem organisiert er die Startup Olympics.

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Geschrieben von Christian Dasbach