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Event-Rückblick: Das war die Startup Ruhr Lounge-Party

Startup_Ruhr_01Startup Ruhr Premiere: Startups, Autos, Spitzenköche

Top-Köche von der Ruhr, schicke (kleine) Autos, vor allem aber eine ganze Reihe unterschiedlichster Startups aus dem Ruhrgebiet, die sich mit Pitch und kleiner Ausstellung dem Publikum präsentierten – das war die Premiere der Startup Ruhr Lounge-Party am Donnerstagabend in der Essener BMW Niederlassung.

Eingeladen hatten der Unternehmerverein pro Ruhrgebiet zusammen mit dem TOP Ruhr und Mini Essen, die mit ihrer Initiative Startup Ruhr Ruhrgebiets-Startups eine Bühne geben möchten, sich öffentlich in Szene zu setzen und gleichzeitig zu zeigen, welche Bandbreite an Startups und innovativen Gründern im Ruhrgebiet zu finden ist.

Ruhrpott Startups präsentieren sich Publikum und Experten-Jury

Machte aus ihrem Pitch eine kleine Performance: Sarah Brabender von Schuhe Grossartig (Foto: Carmen Radeck)

Sarah Brabender von Schuhe Grossartig (Foto: Carmen Radeck)

Wer regelmäßig diesen Blog liest, traf auf viele bekannte Gesichter. Mit dabei waren unter anderem die Teams von Mifitto, emotion Sportswear, Schuhe Grossartig, Contunda und Rohstoff Design.

Neben einer kleinen Ausstellungsfläche hatten zehn der Startups die Möglichkeit sich mit einem Dreiminuten-Pitch auf der Bühne vor Publikum und einer fünfköpfigen Experten-Jury zu präsentieren, darunter Materna Gründer Helmut an de Meulen und Dr. Roland Kirchhof, Vorstandsmitglied der Business Angels Agentur Ruhr und Geschäftsführer von Startbahn Ruhr. Die musste aus einer Reihe unterschiedlichster Startups die besten drei auswählen, die einen der drei Preise mit nach Hause nehmen konnten.

 

Pitch-Gewinner MyNoise: Tinnitus Therapie auf CD

Platz 1 beim Startup Pitch machte Dr. Uso Walter (r.) mit seinem Duisburger Startup MyNoise (Foto: Carmen Radeck)

Platz 1 beim Startup Pitch machte Dr. Uso Walter (r.) mit seinem Duisburger Startup MyNoise (Foto: Carmen Radeck)

Gewinner des Abends – und damit eines Mini Coopers für ein Jahr – ist Dr. Uso Walter, HNO-Arzt in Duisburg und Gründer Duisburger Startups MyNoise. Er hat sich der Volkskrankeit Tinnitus angenommen und für den sogenannten tonalen Tinnitus eine Therapieform auf CD entwickelt, für die Patienten nicht mehr in die Praxis kommen müssen, sondern lediglich einen Dreischritte-Prozess auf der Website durchlaufen. So wählt man aus einer Auswahl an verschiedenen Frequenzen seine Tinnitus-Frequenz heraus und bestellt dazu die passende Geräusch-CD. Zum Patientenfeedback sagt Uso Walter, dass sich bei 80 Prozent der Nutzer Verbesserungen zeigen und 100 Prozent das Produkt weiterempfehlen würden.

Nonomo weltweit erfolgreich mit innovativen Babyprodukten

Angela Koszewa aus Gelsenkirchen stellte ihr Startup Nonomo vor. Mit ihren innovativen Babyprodukten erreichte sie Platz 2. (Foto: Carmen Radeck)

Angela Koszewa aus Gelsenkirchen stellte ihr Startup Nonomo vor. Mit ihren innovativen Babyprodukten erreichte sie Platz 2. (Foto: Carmen Radeck)

Den zweiten Platz belegte das Gelsenkirchner Startup Nonomo, das innovative Babyprodukte entwickelt und international vertreibt. Den Start machte das Gründer-Ehepaar Koszewa mit der Federwiege, die sie Nonomo nannten. Ideen- und Namensgeber war ihr erstes Kind Nolan, der Angela und Robin Koszewa überhaupt erst den Anstoß dazu gab, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, die festen Jobs aufzugeben und das eigene Famillienunternehmen zu gründen.

Heute, fünf Jahre später, hat sich nicht nur das Produktportfolio erweitert, das in der Türkei hergestellt wird. Das Unternehmerpaar beschäftigt mittlerweile 20 Mitarbeiter in ihrem Betrieb in Gelsenkirchen-Buer und hat eine wachsende Stammkundschaft nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA. Dank eines Vertriebspartners können sie auch ihre US-Kundschaft innerhalb von zwei Tagen beliefern. Verkaufsrenner ist vor allem die Baby-Tragetücher.

Ihre Kunden – Mütter aus aller Welt – erreicht das Unternehmen vor allem über ihre Social Media Kanäle. Ideen für weitere Produkte geht dem Paar auch nicht aus. „Als nächstes steht die gute alte Stoffwindel an“, verrät Angela Koszewa beim Pitch auf der Bühne.

KUER-Gewinner Membrasenz auf Platz 3

Auf Platz 3 landeten Membrasenz aus Bochum (Foto: Carmen Radeck)

Auf Platz 3 landeten Membrasenz aus Bochum (Foto: Carmen Radeck)

Den dritten Platz schließlich belegt das Bochumer Unternehmen Membrasenz um Gründerin Dr. Jelena Stojadinovic.  Die Gewinner des KUER Businessplanwettbewerbs der Startbahn Ruhr entwickelten neuartige Membranen für die alkalische Wasserelektrolyse zur Herstellung von Wasserstoff, einem wichtigen Energieträger.

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