Startup News

Dortmunder Startup präsentiert sich auf der HMI

eve – evaluation visualization evolution: Startup aus Dortmund

Nils Luft (v.l.), Viktor Stoklossa, Dmytro Galytskyy und Christoph Besenfelder von “eve – evaluation visualization evolution” präsentieren ihre gleichnamige Software auf der HMI. (Foto: eve / Wirtschaftsförderung Dortmund)

Mit eve spielerisch Fertigungsabläufe optimieren

PRESSEMITTEILUNG (Wirtschaftsförderung Dortmund) – Mittelständische Produktionsunternehmen bei der selbstständigen Prozessoptimierung zu unterstützen – das ist das Ziel von „eve – evaluation visualization evolution“. Vom 7. bis zum 11. April 2014 präsentiert das Dortmunder Startup sein logistisches Assistenzsystem auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) – Halle 2, Stand D28 – auf der Hannover Messe Industrie (HMI).

Software zum Planen von Produktionsprozessen

Selbst für große Industrieunternehmen gibt es keine ausreichende Software, mit denen sie ihre Produktionssysteme und -prozesse planen und simulieren können – für den Mittelstand sind diese bislang gar nicht denkbar. In der Folge bleiben Produktionskapazitäten häufig ungenutzt oder werden überlastet. „Hier setzen wir an“, erläutert Mitgründer Nils Luft. „Mit unserer Software können Unternehmen ihre Prozesse und Systeme überprüfen, bewerten und optimieren. Und das ganz einfach und intuitiv per Drag und Drop, also sehr nutzerfreundlich – und zu Preisen, die der Mittelstand bezahlen kann.“

Innovatives Werkzeug – spielerisch zu bedienen

eve ist ein neuartiges, sehr schlankes und innovatives Werkzeug, das spielerisch bedient werden kann und das den Produktionsvorgang einfach und schnell abbildet. Das Programm visualisiert die bestehenden betrieblichen Fertigungsabläufe und stellt sie in einem virtuellen Modell dar. Der Nutzer ist zu jedem Zeitpunkt über den aktuellen Systemzustand, die Systemauslastung sowie -konfiguration informiert. Engpässe können vorab identifiziert und vermieden werden. Daneben lassen sich mithilfe von eve veränderte oder zukünftige Fertigungsszenarien simulieren. Die Software ist mit PPS- und ERP-Systemen, wie unter anderem SAP, kompatibel und lässt sich zudem ideal in der Weiterbildung und zu Schulungszwecken einsetzen.

In der akademischen Lehre findet das Programm bereits Verwendung am Lehrstuhl für Unternehmenslogistik an der Technischen Universität (TU) Dortmund. Ein naheliegender erster Schritt, ist das Startup von Nils Luft, Christoph Besenfelder, Dmytro Galytskyy und Viktor Stoklossa doch eine Ausgründung aus der TU.

Unterstützung vom Innovationslabor

Ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zum Erfolg war dabei das Innovationslabor“, so Luft. „Es unterstützt mit speziell zugeschnittenen Qualifizierungsprogrammen, Workshops und Mentoren aus der freien Wirtschaft frühzeitig herausragende technologische oder wissensbasierte Geschäftsideen bis zur Marktreife“, ergänzt die Projektkoordinatorin Stefanie Gerszewski.

Der Erfolg kann sich sehen lassen: Das Team konnte mit seinem logistischen Assistenzsystem bereits die Jury des Gründungswettbewerbs start2grow überzeugen. Im vergangenen Jahr gewannen die Jungunternehmer den mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis Technologie sowie den mit 3.000 Euro dotierten vierten Platz im Businessplanwettbewerb. Seit dem 1. Juli 2013 wird das Team darüber hinaus vom BMWi mit dem EXIST-Gründerstipendium für ein Jahr unterstützt.

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