Fuckup Nights Startup News

Die Fuckup Night Ruhrgebiet ist wieder da – Aufstehen, Mund abputzen, weitermachen

Nein, Philip ist mit Rocket Spaces nicht total verkackt - im Gegenteil. Trotzdem gab's so einiges, was jetzt nicht soooooo rund gelaufen ist. (Foto: Carmen Radeck

Nein, Philip ist mit Rocket Spaces nicht total verkackt – im Gegenteil. Trotzdem gab’s so einiges, was jetzt nicht soooooo rund gelaufen ist. (Foto: Carmen Radeck)

Fuckup Night Ruhrgebiet Vol. 3: Aufstehen, Mund abputzen, weitermachen

Von Carmen Radeck

Die Fuckup Night geht wieder los! Zum dritten Mal veranstaltet RuhrGründer am 19.11. zusammen mit meinen Startup Kollegen von Team2Digital, Work Inn und The Plant den Abend, an dem kleines oder großes Scheitern mal nicht als Makel abgestempelt wird – wie das hierzulande ja sonst so üblich ist -, sondern wo mutige Unternehmer, die zu ihren Fehlern stehen, auf der Bühne gefeiert werden.

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Warum Fuckups feiern? Wer scheitert denn schon gern…

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass die kommende Fuckup Night kurz bevor steht, aber in den letzten zwei Wochen habe ich mich sehr oft mit verschiedenen Leuten über das Scheitern unterhalten, vor allem über die Haltung, die in Deutschland gegenüber Menschen herrscht, die gescheitert sind. Sie bekommen nämlich in der Regel einen fetten Stempel auf die Stirn, sind gebrandmarkt als die Loser, die’s nicht hingekriegt haben mit ihrer komischen Idee. Hat man ja sowieso schon vorher gewusst, dass das schiefgeht

Mit einem Unternehmen scheiterte Wahid wegen einer falschen SEO Strategie. Mit RankSider ist er heute sehr erfolgreich. (Foto: Carmen Radeck)

Mit einem Unternehmen scheiterte Wahid wegen einer falschen SEO Strategie. Mit RankSider ist er heute sehr erfolgreich. (Foto: Carmen Radeck)

Klar, man startet nicht mit einer Idee, um damit zu scheitern. Scheitern ist scheiße, fühlt sich nicht gut an, bringt vielleicht sogar einen Haufen Ärger mit sich. Also setzt man, wenn man einigermaßen vernünftig denkt, alles daran, dass es läuft, dass das Projekt erfolgreich wird. Warum? Weil man an die Idee glaubt, weil man für sie brennt, und weil es vielleicht auch schon Gefolgschaft gibt, die man für seine Idee gewinnen und begeistern konnte.

Doch die Gewissheit, dass das Projekt wirklich erfolgreich wird, die gibt es einfach nicht.

Scheitern geht immer. Auch wenn man sich noch so anstrengt. Dafür gibt’s die unterschiedlichsten Gründe. Manchmal ist es nicht mal die eigene Schuld.

Aber aus allen Gründen, die für den Misserfolg verantwortlich sind, kann man lernen, kann man seine Schlüsse ziehen. Kann man sich überlegen, wie man weitermacht.

Abmahnung? So what! Krönchen richten und weitermachen

Abmahnung! Bianca und Carina von Priamo haben trotzdem weitergemacht. (Foto: Carmen Radeck)

Abmahnung! Bianca und Carina von Priamo haben trotzdem weitergemacht. (Foto: Carmen Radeck)

Für Bianca und Carina von Priamo zum Beispiel war klar, nicht alles hinzuschmeißen, was sie sich in dem Jahr zuvor aufgebaut hatten, nur weil da so ein missgünstiger Mitbewerber eine Abmahnung an die beiden Jungunternehmerinnen schickte, weil er einen Fehler bei der Deklaration auf dem Etikett ihres Getränks entdeckt hatte. Das ändert ja nichts daran, dass die beiden Mädels von ihrem Produkt überzeugt sind. Also nahmen’s die beiden sportlich, korrigierten, was sie falsch gemacht hatten und starteten noch mal durch. Und zwar mit noch mehr Selbstvertrauen, mit einer ersten überwundenen Krise – was kann jetzt noch schiefgehen!?

Guatemaltekischer Hosenhandel – hätte auch klappen können

Oder Nils mit seinen guatemaltekischen Hosen. Heute ist er als Buchautor und Beziehungscoach erfolgreich und sieht ein, dass er an dieses Hosending vielleicht zu naiv herangegangen war, dass er ein paar Aspekte zu wenig durchdacht und sich verkalkuliert hat. Am Ende hat es ihn 3000 Euro und ein paar Nerven gekostet. Aber damals war er von der Idee überzeugt und hätte sich vielleicht geärgert, wenn er es nicht versucht hätte – hätte ja auch klappen können.

Warum Scheitern manchmal der bessere Weg ist

Und dann bedeutet Scheitern ja auch nicht das absolute Ende. Man stirbt davon nicht, dass man sein Business versemmelt hat. Manchmal bedeutet es sogar den Anfang. Warum? Weil man sich in er Krise die wichtigen Fragen stellt: Was ist falsch gelaufen? Was kann ich besser machen? Wie fühle ich mich dabei? Was will ich wirklich?

Und dann heißt es: Aufstehen, Mund abputzen, weitermachen, durchstarten!

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