• Suche

Der ruhr:HUB geht in die zweite Runde

Foto: ruhr:Hub

ruhr:HUB: NRW-Fördermittel für weitere drei Jahre bewilligt

Nach einer erfolgreichen ersten Förderperiode von 2016-2019 hat der ruhr:HUB, die zentrale Anlaufstelle für digitale Wirtschaft in der Region Ruhr, nun erneut den Zuschlag vom Land NRW erhalten. Die bewilligte Fördersumme der zweiten Periode beträgt 750.000 Euro pro Jahr bei einem Förderzeitraum von drei Jahren. Mit der Förderung unterstützt die NRW-Landesregierung den digitalen Wandel in der nordrhein-westfälischen Wirtschaft weiter.

Der ruhr:HUB hat sich dabei in den letzten drei Jahren erfolgreich als operative Plattform zur Vernetzung und Digitalisierung von etablierten Unternehmen und Start-ups etabliert und bewährt. Als gemeinsames Instrument der Wirtschaftsförderungen in der Metropole Ruhr agiert der ruhr:HUB als zentrale Anlaufstelle für Start-ups und das Thema Digitalisierung im Ruhrgebiet.

Heute blickt der HUB auf eine vitale und stetig wachsende Community, die sich aktiv austauscht und gegenseitig unterstützt, und so der dynamisch wachsenden Start-up-Szene im Ruhrgebiet eine optimale Plattform für die frühzeitige Verknüpfung mit der ansässigen Industrie bietet.

Basierend auf einem Verbund von 6 Ruhrgebietsstädten und Business Metropole Ruhr (BMR) bündelt der ruhr:HUB dabei die Stärken und lokalen Aktivitäten der einzelnen Projektpartner, wodurch nicht nur die Gründungslandschaft in der Region selbst, sondern auch die internationale Wahrnehmung der Metropole Ruhr als attraktiver Standort für die digitale Wirtschaft gestärkt wird.

„Wir haben ein Klima geschaffen, in dem neue und vor allem digitalaffine Gründungen sowohl an an Universitäten als auch in Unternehmen optimal wachsen können.“

Oliver Weimann, Geschäftsführer ruhr:HUB

„Mit dem ruhr:HUB haben wir eine Zentrale für die Digitalisierung in der Region geschaffen, die sich sowohl für mehr Sichtbarkeit der regionalen Start-up-Szene in der Öffentlichkeit als auch der Platzierung ihrer Belange bei der Politik einsetzt“, erklärt Oliver Weimann, Geschäftsführer ruhr:HUB. „Wir haben ein Klima geschaffen, in dem neue und vor allem digitalaffine Gründungen sowohl an an Universitäten als auch in Unternehmen optimal wachsen können.“

Der ruhr:HUB unterstützt Existenzgründer in ihrer Aufbau- und Wachstumsphase. Neben zielgerichteten Programmen für Start-ups, verfügt der ruhr:HUB über ein hochkarätiges Mentoren-Netzwerk und bietet individuelle Coachings und ein breites Veranstaltungsangebot zu Themen der Digitalisierung an.

„Wir bringen Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen und unterstützen so beim Match-Making zwischen Unternehmen und Start-ups für Kooperationen. Gemeinsam haben wir die Digitalisierung in der Metropole Ruhr bereits immens vorantreiben und die digitale Wirtschaft auf ein neues Level bringen können“, fügt Oliver Weimann hinzu.

Seit Gründung des ruhr:HUB im Dezember 2016 hat sich die Region zu einem wichtigen Standort für die Start-up-Szene entwickelt. So konnte das Ruhrgebiet mit der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund zwei von insgesamt sechs „Exzellenz Start-up Center.NRW“ (ESC) für sich gewinnen.

In diesem Rahmen erhalten die Universitäten Fördermittel von über 20 Mio. Euro, um ihre Gründungsinitiativen gezielt auszuweiten und zu Zentren der regionalen Start-up-Ökosysteme heranzuwachsen.

Der ruhr:HUB unterstützt hierbei mit Kontakten zu potenziellen B2B-Kunden und Investoren sowie bei der Ergänzung der Teams für den Technologietransfer in Richtung Gründung. 

Foto: ruhr:HUB

Des Weiteren haben sich mithilfe des ruhr:HUB und seiner Partner einige Großevents im Ruhrgebiet etabliert, die die Sichtbarkeit der Start-up-Szene auch über die Region hinaus verstärken.

Hierzu gehören der RuhrSummit, dem mit 4.500 Teilnehmern und Speakern inzwischen größten jährlichen Start-up-Event in NRW, Beyond Conventions, ein Corporate Challenge Pitch, bei dem große Unternehmen wie thyssenkrupp und ALDI SÜD ganz konkrete Herausforderungen ihrer Geschäftsbereiche für Start-ups ausschreiben, sowie die startupweek:RUHR, die mit über 70 Events in 12 Städten zu einer der größten dezentralen und digitalen Veranstaltungsreihen im Ruhrgebiet gehört.

Die verschiedenen Veranstaltungen bieten Unternehmen, Start-ups, Studierenden und anderen Interessierten diverse Möglichkeiten zu Networking, Fortbildung, Community Building und Match-Making.

Der ruhr:HUB ist hierbei nicht nur Veranstalter der startupweek:RUHR, sondern unterstützt auch die sonstigen Formate beim Start-up-Scouting, der Organisation sowie der Speaker-Auswahl und Vermarktung.

„Der ruhr:HUB wird auch künftig ein Zeichen setzen, das Ruhrgebiet als Start-up-Region bekannter zu machen.“

Ralf Meyer, Aufsichtsratsvorsitzender

Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Meyer: „Der ruhr:HUB wird auch künftig ein Zeichen setzen, das Ruhrgebiet als Start-up-Region bekannter zu machen. Die Initiative zeigt einmal mehr, dass sich unsere Region nicht hinter anderen Metropolen verstecken muss. Er ist das richtige Instrument, um vielversprechende Unternehmensideen gezielt zu fördern und die Menschen dahinter mit den richtigen Leuten zusammenzubringen, damit ihre Geschäftsidee weiter wachsen kann.“

Geschrieben von
Gastautor
Alle Artikel ansehen
Hinterlasse einen Kommentar

Ich stimme zu.

Geschrieben von Gastautor