Social Entrepreneurship

Das erste Social Impact Barcamp

Beim Social Impact Barcamp am 8. Juli diskutierten die Teilnehmer über Social Entrepreneurship und dessen Einfluss auf die Gesellschaft.

Gerade erst sind die neuen Teams im Social Impact Lab eingezogen, da geht es auch schon weiter: Am vergangenen Freitag trafen sich Interessierte aus den Bereichen Marketing, Kommunikation, Fundraising und Social Entrepreneurship zu einem Barcamp zum Thema „Social Impact“.

Ein Barcamp ist vergleichbar mit einer offenen Tagung. Die Inhalte sowie der Ablauf der Veranstaltung werden erst zu Beginn von den Teilnehmern entwickelt. Jeder kann eigene Themen vorschlagen, die ihn interessieren oder zu denen er sein Wissen mit anderen teilen will. Erst danach werden Räume, Zeiten und Gruppen aufgeteilt. Ein durchschnittlicher Vortrag dauert 45 Minuten, wobei in einer Viertelstunde das Thema vorgestellt wird und danach diskutiert wird. Es geht dabei vor allem um einen inhaltlichen Austausch auf Augenhöhe, der unter anderem Auslöser für die Entstehung war: Die Raucherpausen waren bei Konferenzen immer die produktivste Zeit.

Auch im Social Impact Lab ging es erst mal um die Themenfindung: Wie schaffe ich es, dass sich mein Projekt selbst finanziert?  Wie finde ich Kooperationspartner und wie muss ich sie ansprechen? Welche Kommunikationskanäle brauche ich? Einige der Teilnehmer brachten sogar eigene Projekte mit, bei denen sie noch Input und Hilfe benötigten. Dank des Inputs der Teilnehmer füllte sich das sogenannte Session-Board – quasi der Zeit- und Raumplan der Veranstaltung – schnell. Community Manager Clemens Binder, der die Koordination übernahm, musste ordentlich puzzeln, um die Workshops so zu verteilen, dass alle an den gewünschten Sessions teilnehmen konnten. Am späten Vormittag begannen dann die Sessions. Die Teilnehmer bekamen nicht nur Hilfestellungen zu Ihren Fragen, sondern diskutierten auch angeregt, so dass die Sessions aus zeitlichen Gründen nicht selten vom Moderator beendet werden mussten.

Mittags aßen alle gemeinsam Pizza und teilten die Reste – ganz im Sinne des sozialen Handelns – mit den anderen Teams im Lab. Danach hatten die Teilnehmer wieder die Möglichkeit, neue Themen vorzuschlagen – das Session-Board füllte sich weiter. Nachmittags standen Inhalte wie die Messung des eigenen Impacts, Onlinefunding und Markenrecht auf dem Plan. Die Erkenntnisse: Lässt sich gesellschaftlicher Wandel dank einiger Modelle messen, ist der Einfluss verschiedener Wirkungen nur schwer vergleichbar. Auf Onlineplattformen ist die persönliche Ansprache von Spendern das A und O und was bei konventionellen Unternehmen nicht gewünscht ist, ist bei Sozialunternehmern das Ziel: Möglichst Nachahmer finden und die gute Tat verbreiten.

Nach der letzten Session versammelten sich alle Teilnehmer noch einmal, ließen den Tag Revue passieren und fassten die wichtigsten Erkenntnisse kurz zusammen: tolle neue Kontakte, jede Menge Input und viel zum Nachdenken. Beim anschließenden Networkevent „TheChanger Hangout“ wurde dann noch gemeinsam gekocht, gequatscht und getrunken.

Beitrag von Eileen Abert, Haniel

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