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Corporate meets Startup: EnergieSparSchein-Gründer zu Gast bei ista-Chef Zinnöcker

Das Projekt des Initiativkreises Ruhr „Smart am Start“ brachte im Dezember die Gründer von EnergieSparSchein, Oliver Dix (r.) und Frank von Fraunberg (Mitte), mit ista-Chef Thomas Zinnöcker (l.) zusammen. (Fotoquelle: ista, Fotograf: Mike Henning)

NRW-Startup EnergieSparSchein zu Gast beim Energiedienstleister ista in Essen

Anzeige. Nach einer guten Stunde im Besprechungsraum mit Panoramablick über die Dächer von Essen-Rüttenscheid stand fest: Beim ersten Kennenlerntreffen zwischen dem international agierenden Energiedienstleister ista und dem NRW-Startup EnergieSparSchein (ESS) wird es nicht bleiben.

In ihrem exklusiven Meeting fanden ista-CEO Thomas Zinnöcker und die beiden Düsseldorfer ESS-Gründer Oliver Dix und Frank von Fraunberg genügend Anknüpfungspunkte, um in einem folgenden Workshop über eine mögliche Zusammenarbeit zu diskutieren.

(Fotoquelle: ista, Fotograf: Mike Henning)

Ermöglicht hat dieses Treffen zwischen Corporate und Startup das Projekt des Initiativkreises Ruhr “Smart am Start”, mit dem das Wirtschaftsbündnis innovativen und technikorientierten Startups die Türen zu den Chefetagen der Ruhr-Industrie öffnen möchte.

Digitalisierung: ista offen für neue Ideen

ista gehört zu den ersten Mitgliedsunternehmen, die ihre Teilnahme an dem Projekt zusagten – und das nicht nur, um einem jungen Unternehmen Unterstützung anzubieten, sondern durchaus auch aus eigenem Interesse. Schon in der Vorstellungsrunde macht Thomas Zinnöcker deutlich: „Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und den Veränderungen, die sie mit sich bringt, sind wir offen für neue Ideen.“

Der Essener Energiedienstleister gilt als eines der weltweit führenden Unternehmen bei der Verbesserung der Energieeffizienz in Gebäuden und hat sich vor allem auf die Erfassung, Abrechnung und Darstellung von Verbrauchsdaten für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe-Immobilien mit funkbasierten Wasser- und Wärmezählern spezialisiert.

(Fotoquelle: ista, Fotograf: Mike Henning)

NRW-Startup auf der Suche nach strategischen Partnern

Gerade wegen dieser Fähigkeit, Verbrauchsdaten mit der entsprechenden Hardware automatisiert zu erfassen, macht ista für das Düsseldorfer Energie-Startup zu einem spannenden möglichen Partner.

Mit EnergieSparSchein haben die beiden Gründer Frank von Fraunberg und Oliver Dix eine App entwickelt, die auf spielerische Weise Mietern und Hauseigentümern das Thema Energieeffizienz nicht nur näherbringen, sondern sie zu einer dauerhaften Verhaltensänderung bewegen soll. Als Kernzielgruppe sprechen sie mit ihrer Geschäftsidee vor allem Stadtwerke an, die die App als Tool zur Kundenbindung und – in einer späteren Ausbaustufe – zum gezielt auf den einzelnen Verbraucher abgestimmten Angebot von Produkten nutzen können.

Für die App entwickelten die beiden Gründer die Kunstfigur Mark Berger, einen digitalen rund-um-die-Uhr Energieeffizienz-Coach. Dieser versorgt die App-Nutzer mit Tipps zur Energieeffizienz und animiert sie durch das Abfragen und die Darstellung der individuellen Zählerstände zum Energiesparen.

(Fotoquelle: ista, Fotograf: Mike Henning)

Noch müssen die Nutzer ihren Wärme- und Wasserverbrauch manuell eingeben. Die Erfahrung zeigt hier, dass nach anfänglichem Enthusiasmus gerade dieses händische Einpflegen oft zum Abbruch der App-Nutzung führt. “Deswegen suchen wir nach Kooperationen mit Unternehmen wie ista, um die Verbrauchsdaten automatisiert abzufragen”, erklärt Oliver Dix in seiner Präsentation des Geschäftsmodells.

Möglichst schnell möglichst viele individuelle Verbrauchsdaten von Mietern und Hausbewohnern zu sammeln, ist für die Weiterentwicklung der App essentiell. “Unsere nächste Ausbaustufe ist der virtuelle Haushalt”, sagt Oliver Dix. Ziel sei es hier, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz den tatsächlichen Haushalt der Verbraucher eins zu eins digital abzubilden. So erhält der Nutzer nicht mehr nur allgemeine Tipps zur Energieeffizienz, sondern individuell auf sein Verbrauchsprofil abgestimmte Empfehlungen.

Viele gemeinsame Anknüpfungspunkte

(Fotoquelle: ista, Fotograf: Mike Henning)

Besonders in dieser Herangehensweise sieht ista-Chef Thomas Zinnöcker eine spannende Gemeinsamkeit zwischen den beiden Unternehmen. „Auch unser Ansatz beruht darauf, Energieeffizienz durch Transparenz zu schaffen”, sagt er. Dass schon eine regelmäßige, transparente Darstellung der Verbrauchsdaten oftmals eine Verhaltensänderung beim Verbraucher bewirkt, habe gerade erst eine aktuelle Studie gezeigt. Allerdings gibt Zinnöcker zu bedenken, dass die Weitergabe von Daten ein schwieriges Feld sei.

Dennoch steht nach einer Stunde Präsentation und offenem Gespräch für den ista-CEO und die beiden Düsseldorfer Gründer fest: Es gibt genügend Anknüpfungspunkte, um über eine Kooperation oder gemeinsame Geschäftsmodelle zu diskutieren. Zu lang warten wollen beide Unternehmen nicht. Schon im Januar soll es einen gemeinsamen Workshop geben.


Dieser Beitrag wurde unterstützt vom Initiativkreis Ruhr.

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