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Beeming Box: Mit dem Bio-Einkauf Hilfsprojekte unterstützen

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Beeming Box-Gründer Jens Schneiders (Mitte) stellt zusammen mit dem Duisburger Bürgermeister (l.) und Dirk Sander vom Social Impact Lab (r.) sein Unternehmen der Presse vor. (Foto: Ilja Kagan)

Das Social Startup BEEMING BOX nimmt als Unternehmen des Social Impact Lab Duisburg seinen Geschäftsbetrieb auf: Ab sofort können Kundinnen und Kunden in Duisburg und drei weiteren NRW-Städten mit dem Onlinekauf von Bio-Lebensmitteln lokale Hilfsprojekte mit einer Spende unterstützen – ohne Mehrkosten.

 

Online Bio einkaufen und lokale Hilfsprojekte unterstützen

Mit einer Boxbestellung gehen automatisch 10 Prozent des Einkaufswertes an ein lokales Hilfsprojekt, das der Kunde selbst auswählt – bei Firmenabos sogar 20 Prozent. In Duisburg sind dies aktuell der Deutsche KinderschutzbundDaheim (ebenfalls ein Projekt des Social Impact Lab Duisburg) und dieRuhrorter Hafenkids.
 
Die Spende landet direkt und zu 100 Prozent auf dem Konto des jeweiligen Hilfsprojektes. „Wir sind davon überzeugt, dass soziale Geschäftsmodelle die Zukunft sind“, erklärt BEEMING BOX-Gründer und -Geschäftsführer Jens Schneiders. „Regelmäßige Spenden können in jeder Branche aus den eigenen Margen generiert werden. Alles was es dazu benötigt, ist ein wenig Verzicht und ein Umdenken auf Unternehmerseite.“
 

Ziel: Real Social Food

Daher zahlt der Kunde bei BEEMING BOX nicht drauf, sondern einen marktüblichen Preis, der sich z.B. an der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers orientiert oder an vergleichbaren Angeboten von anderen Online-Händlern.
 
Ziel des Sozialunternehmens ist „real social food“: Soziales Engagement genauso selbstverständlich werden zu lassen wie gesunde Ernährung. Damit reagiert das Social Startup auf den paradoxen Missstand, dass trotz der großen Spendenbereitschaft in Deutschland immer noch viele kleine lokale Hilfsprojekte unterfinanziert sind. Zeitgleich mit Duisburg geht BEEMING BOX in Düsseldorf, Köln und Hürth an den Start.
 

Social Impact Lab Duisburg als Keimzelle

Das AndersGründer-Programm des Social Impact Lab Duisburg (SIL), das auch BEEMING BOX nach dem erfolgreichen Pitch im April 2016 aufgenommen hatte, unterstützt Social Startups von der Idee bis zum tragfähigen Geschäftsmodell.
 
„Unsere Netzwerke im Bereich Social Entrepreneurship haben guten Vortrieb für BEEMING BOX gegeben, auch wenn Jens Schneiders bereits Gründererfahrung mitgebracht hat“, sagt Dirk Sander, Leiter des Social Impact Lab Duisburg. „Und auch wir im SIL profitieren von ihm und seiner Erfahrung: Er hat mittlerweile schon eine feste Doppelrolle bei uns und unterstützt weitere unserer Stipendiaten bei deren Geschäftsentwicklung.“
 
Geschrieben von
Carmen Radeck

Carmen ist Journalistin, Autorin und leidenschaftliche Aktivistin für die Gründerszene im Pott. Seit 2014 betreibt sie das Startup-Portal RuhrGründer.de und ist Mitgründerin von Events wie RuhrSummit, Fuckup Nights Ruhrgebiet und Female Founders Ruhr.

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