Social Entrepreneurship Startup News

AndersGründer-Pitch bringt neue Teams ins Social Impact Lab Duisburg

AndersGründer-Pitch im Social Impact Lab Duisburg (Foto: Ilja Kagan/www.draw-a-change.com)

Vier neue Teams ziehen ins Social Impact Lab Duisburg

Vom Team Social Impact Lab Duisburg

Alle drei Monate gibt es im Social Impact Lab Duisburg die Chance, Teil einer unserer AndersGründer-Kohorten zu werden. Nachdem wir dieses Jahr im März schon unsere mit acht Teams bisher größte Kohorte #5 begrüßen durften stand am 19. Juni der nächste Pitch vor der Tür. Und so sah das Ganze aus:

15 Bewerbungen sind bei uns eingegangen

9 Teams haben wir zum Pitch-WarmUp eingeladen

7 Teams durften beim Pitch ihre Ideen der externen Expertenjury vorstellen

4 Teams haben einen Platz im AndersGründer-Stipendium bekommen

Dirk Sander vom Social Impact Lab Duisburg (Foto: Ilja Kagan/www.draw-a-change.com)

Beim Pitch darf jedes Team in einer fünfminütigen Vorstellung sein Projekt präsentieren, abschließend können Jury und Publikum fünf Minuten Fragen stellen. Jeder der überzeugt, wird mit einem Stipendium unterstützt: Arbeitsplatz, Coaching, Beratung, Workshops und Förderung bei allen Fragen rund um den Gründungsprozess. Jedes Stipendium hat einen Gegenwert von 18.000 Euro.

Bei der Auswahl der Projekte beurteilt die Jury, ob sich das Team mit der Lösung eines relevanten gesellschaftlichen Problems beschäftigt, wie ausgereift und unternehmerisch tragfähig die ganze Idee ist sowie den Innovationsgrad des Konzeptes.

Die Expertenjury (Foto: Ilja Kagan/www.draw-a-change.com)

Unsere Expertenjury stand an diesem Montag vor keiner leichten Entscheidung. Jedes einzelne Team hatte unterstützenswerte Ideen, doch nicht alle passen auch ins Social Impact Lab oder sind schon weit genug ausgearbeitet, um tatsächlich auch von unserem Stipendium profitieren zu können.

Wir freuen uns sehr, dass B-Side, Köln spricht, Pastaneo und Wandelwerk Umweltpsychologie in allen Punkten überzeugen konnten und jetzt Teil unserer Community sind.

Und das machen unsere Teams:

Wandelwerk Umweltpsychologie

Pitch Wandelwerk Umweltpsychologie (Foto: Ilja Kagan/www.draw-a-change.com)

Das Wandelwerk Umweltpsychologie hat sich die Beratung von Umweltinitiativen nach verhaltenspsychologischen Grundsätzen auf die Fahne geschrieben, um die Nachhaltigkeit und Effizienz dieser Initiativen zu stärken.

​Wandelwerk Umweltpsychologie will basierend auf umweltpsychologischen Forschungserkenntnissen Seminare und Workshops für Umweltschutzaktive, Umweltorganisationen und nachhaltige Unternehmen geben und so durch Wissensweitergabe die Wirksamkeit der Arbeit von Umweltschützer*innen steigern.

Der Fokus liegt dabei auf der praxisnahen, verständlichen und strukturierten Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie dem praktischen Anwenden dieses Wissens auf die Projekte der Zielgruppe. Basierend auf dem von ihnen publizierten Buch „Psychologie im Umweltschutz – Handbuch zur Förderung nachhaltigen Handelns“ soll das (Seminar)Angebot erweitert und ein Sozialunternehmen gegründet werden, um so vom Ehrenamt in eine (neben)berufliche/selbstständige Tätigkeit zu kommen.

Das Team besteht aus zehn teils noch studierenden (M.Sc.) teils promovierenden Psycholog*innen, die bereits 20 Workshops im Rahmen des Wandelwerks durchgeführt haben und langjährige Mitglieder der Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU) e.V. sind.

Köln spricht

Team Köln Spricht (Foto: Ilja Kagan/www.draw-a-change.com)

Eine Initiative, die mit Veranstaltungen und Kulturprogramm die Menschen wieder miteinander ins Gespräch bringen und außerdem auch gezielt politische Randgruppen aus ihrer Isolation herausführen und zum Dialog bewegen will.

Nationalisten gegen Migranten, Globetrotter gegen Provinzielle, Elite gegen Normalo, jung gegen alt – unsere Gesellschaft spaltet sich. Köln spricht die Dinge an und aus. Offener Dialog für Jeden: Kontrovers – raus aus der Filterblase, indem wir miteinander und nicht übereinander sprechen.

„Köln spricht“ ist Deutschlands erste demokratische Speakers‘ Corner. Die Speakers Corner von „Köln spricht“ ist ein Format des Sprich e.V. Hier bündeln sich zehn engagierte Ehrenamtliche aus Köln. Studenten & Professionals der Geistes- und Wirtschaftswissenschaften, der Eventbranche, dem Journalismus, der Pädagogik und Medizin.

Im Oktober 2016 startete im Rahmen von Sprich e.V. mit „Düsseldorf spricht“ eine weitere Speakers‘ Corner. Sprich e.V. hat das Ziel, gesellschaftliche Teilhabe und politischen Aktionismus wieder auf die subjektive Agenda jedes Einzelnen zu bringen. Durch Crowdfunding und Fördergelder planen sie, Ende 2017 bereits in den fünf größten deutschen Städten vertreten zu sein.

Pastaneo

Pitch Pastaneo (Foto: Ilja Kagan/www.draw-a-change.com)

Die beiden Gründer von Pastaneo haben begonnen, Pasta mit Beimengung von Insekten zu produzieren, um proteinhaltige, aber ressourcenschonende Lebensmittel marktfähig zu machen.

Das Ziel von Pastaneo ist es Insekten als gesunde und nachhaltige Proteinquelle zu etablieren. Sie produzieren Pasta, die zu 15% aus Insektenmehl sowie zu 85% aus Hartweizengrieß besteht. Das Insektenmehl wird aus getrockneten Buffalowürmern gewonnen, die eine ausgesprochen gesunde und effiziente Proteinquelle sind.

Dabei legen sie großen Wert auf eine artgerechte Tierhaltung. Das Produkt zeichnet sich durch einen 50% höheren Proteingehalt, sondern auch durch zahlreiche Mineralstoffen wie z.B. Eisen, Zink und Kalzium. Zudem ist es reich an Vitaminen, insbesondere dem Vitamin B12, welches oft durch Ergänzungspräparate supplementiert werden muss.

Pastaneo ist der einzige Produzent, der seine Pasta mit Insekten verfeinern. Dadurch erhöhen sie die Nährwerte unserer Pasta im Vergleich zu konventionellen Nudeln erheblich. So entsteht ein gesundes und natürliches Produkt, das alle essentiellen Aminosäuren beinhaltet. Durch den Zusatz von Buffalo-Würmern erlangt die Pasta eine nussige Note, die ein kulinarisches Geschmackserlebnis darstellt. Die Verarbeitung der Insekten in die Pasta führt außerdem dazu, dass sie die Konsumhemmnisse deutlich reduzieren.

B-Side

Pitch B-Side (Foto: Ilja Kagan/www.draw-a-change.com)

Eine Initiative, die ein soziokulturelles Zentrum im Hafen von Münster aus dem Strudel der Gentrifizierung befreien und mit alternativen und ausgefeilten Finanzierungsstrategien dort weiter günstige Mieten anbieten will. Dabei schaffen sie kulturelle Freiräume, gekoppelt mit nachhaltig bezahlbaren Arbeitsräumen für Kreative.

Die B-Side befindet sich in einem alten Speichergebäude am Münsteraner Hafen. Während an der Nordseite des „Stadthafens I“ um die Jahrtausendwende bereits der „Kreativkai“ neu geplant und gebaut wurde, blieb die noch nicht entwickelte Südseite des Hafens lange unangetastet.

Im wasserseitigen Teil des dortigen „Hill-Speichers“ richteten sich ab 2003 Kreative ein und gaben 2011 das Erdgeschoss frei für Ausstellungen & Kulturprogramm: die „B-Side“ war geboren: ein Zentrum für kulturelle Freiräume, gekoppelt mit nachhaltig bezahlbaren Arbeitsräumen für Kreative.

Die Macher*innen verstehen die B-Side als „Gewächshaus der Ideen“, wobei sie hierfür zwar den Grundstein in Form eines „Nährbodens“ legen, jedoch den zukünftigen Mieter*innen die genaue Ausgestaltung überlassen wollen. Wichtig sind ihnen dabei vor allem auch Begegnungsräume zwischen den Büros, welche einen persönlichen, kreativen und professionellen Austausch ermöglichen.

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