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Aktuelle Accelerator-Programme und Wettbewerbe, die Startups helfen durchzustarten

(Foto: Chris Knight via unsplash.com)
Carmen Radeck
Verfasst von Carmen Radeck

Damit Ihr mit Eurem Startup schneller durchstarten könnt, lohnt es sich darüber nachzudenken, Euch für ein Accelerator oder Inkubator-Programm zu bewerben.

Dabei handelt es sich um spezielle Förderprogramme für Startups in der frühen Phase.

Acceleratoren und Wettbewerbe: Warum sich eine Bewerbung lohnt

Steht beim Accelerator vor allem die Wachstumsbeschleunigung des Startups im Fokus, geht es beim Inkubator darum, ideale Bedingungen für das Gründerteam zu schaffen, um ein erfolgreiches Business zu starten.

Beide Förderprogramme beinhalten intensives Coaching durch Mentoren und den Zugriff auf das Netzwerk des Anbieters.

Auch eine Teilnahme bei Gründer- oder Ideen-Wettbewerben kann bei der Entwicklung eines Startups oder Gründungsprojektes helfen.

Bei vielen Wettbewerben wird ebenfalls Mentoring angeboten, wenn auch nicht so intensiv, und man hat als Startup die Chance, seine Idee gezielt einem Fachpublikum vorzustellen und dabei wichtige Kontakte zu knüpfen.

Derzeit laufen die Bewerbungsphasen einiger Programme und Wettbewerbe hier im Ruhrgebiet.

Wir geben Euch einen Überblick.

Aktuelle Accelerator- und Inkubator-Programme im Ruhrgebiet

AndersGründer-Pitch im Social Impact Lab (Foto: Ilja Kagan/Draw A Change)

AndersGründer-Programm für Sozial-Unternehmer

AndersGründer ist ein Inkubator-Programm, das sich an (angehende) Social Entrepreneurs richtet.

Ziel ist es, die Teilnehmer zu ermutigen und fit zu machen, aus ihrer Idee, die ein soziales Problem lösen soll, ein nachhaltig wirksames Unternehmen zu entwickeln.

Dafür bekommen die Teilnehmer intensive Unterstützung vom Team und den Mentoren des Social Impact Labs Duisburg.

Für den nächsten AndersGründer-Pitch könnt Ihr Euch bis zum 19. Februar 2018 hier bewerben.

Mehr Infos zum AndersGründer-Programm findet Ihr hier.

(Foto: chuttersnap via unsplash.com)

startport Accelerator für Logistik

startport ist ein neues Accelerator-Programm, initiiert vom Duisburger Hafen duisport.

Es richtet sich an Startups mit Fokus auf Logistik und Supply Chain.

Ziel ist es, innovative Ideen für den größten Binnenhafen Europas und die logistische Landschaft drumherum zu entwickeln und voranzutreiben.

Teilnehmende Startups bekommen Raum zum Arbeiten, das passende Umfeld,  Know-how und Mentoren an die Hand.

Die erste Bewerbungsphase endet am 31. Januar 2018.

Bewerben könnt Ihr Euch hier.

Mehr Infos zu startport findet ihr hier.

(Foto: Naomi Hebert via unsplash.com)

Universal Home Accelerator

Universal Home ist Deutschlands erster Startup-Accelerator für Smart Home und Smart Living mit Sitz in Dortmund.

Das Programm richtet sich an Startups, Ingenieure und kreative Entwickler unterschiedlicher Disziplinen, die sich mit Lösungen für das digital vernetzte Wohnen beschäftigen.

Unterstützt wird es von führenden Haustechnik-Marken wie Dornbracht, Duotec, Gira, Miele, Steinel, SZG und Vaillant.

Ausgewählte Startups bekommen über drei Monate intensives Coaching von erfahrenen Mentoren und Branchen-Experten.

Bewerben könnt Ihr Euch bis zum 27. Februar 2018 hier.

Mehr Infos zu Universal Home findet Ihr hier.

(Foto: Startup Camp Ruhr)

Startup Camp Ruhr

Das Startup Camp Ruhr in Bochum ist ein von innogy initiiertes Programm für gründungsinteressierte Studenten, die Lust haben, innovative Geschäftsideen für die Energiewirtschaft bzw. für innogy zu entwickeln.

Nach der Lean Startup Methode arbeiten die Teilnehmer vier Wochen in kleinen Teams an verschiedenen Projekten – von der Idee bis zur Umsetzung.

Dabei lernen sie Grundlagen und unterschiedlichste Kreativitätstechniken zur Entwicklung neuer Geschäftsideen kennen.

Bewerben könnt Ihr Euch bis zum 11. Februar 2018 hier.

Dort findet Ihr auch mehr Infos zum Startup Camp Ruhr.

Ideen- und Businessplan-Wettbewerbe

(Foto: Jake Blucker via unsplash.com)

Innovation Call 2018 – Urbane Mobilität

Beim bundesweiten Wettbewerb Innovation Call 2018 der business metropole ruhr geht es um innovative Ideen, die urbane Mobilität zukunftsfähig zu gestalten.

Der Wettbewerb richtet sich an gründungswillige Studenten, Startups oder Unternehmen aus den Bereichen Architektur, Design und Software/Games.

Die Bewerber mit den besten Ideen werden im Innovation Lab dabei unterstützt die Idee zusammen mit Mentoren und Experten weiterzuentwickeln und beim Innovation Day einem großen Publikum zu präsentieren.

Bewerben könnt Ihr Euch bis zum 22. Januar 2018 hier.

Mehr Infos zum Innovation Call 2018 findet Ihr hier.

(Foto: Stefan Stefancik via unsplash.com)

Beyond Conventions

Mit Beyond Conventions geht am 20./21. Februar 2018 ein ganz besonderes Pitch-Event an den Start. Dabei geben fünf Großunternehmen aus dem Ruhrgebiet – Funke Medien NRW, Innogy, Opengrid Europe, thyssenkrupp und Schacht One (Haniel) – aktuelle Probleme vor, für die sie Lösungen suchen.

Für die Lösung eine der Challenges können sich Startups noch bis zum 21. Januar 2018 bewerben.

Der Gewinner bekommt den Auftrag für die von ihm gewählte Challenge.

Mehr Infos zu Beyond Conventions findet Ihr hier.

Businessplanwettbewerbe

Businessplanwettbewerbe sind besonders für Gründer interessant, die mit ihrer Geschäftsidee noch ganz am Anfang stehen und nach Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Geschäftsidee und des Businessplans benötigen.

Neben Vorträgen und Workshops zu wichtigen Gründungsthemen, werden die Programme meistens auch durch ein Mentoringprogramm begleitet.

Aktuell läuft der Bochumer Wettbewerb Senkrechtstarter, für den Ihr Euch hier anmelden könnt.

Im März starten dann ebenfalls der Dortmunder Gründungswettbewerb start2grow und der Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft in die nächste Runde.

Fazit

Die Teilnahme an Acceleratoren oder Inkubatoren ermöglicht Startups, sich schneller zu entwickeln.

Entscheidend dabei sind die Bereitstellung von Räumlichkeiten und Infrastruktur, intensives Mentoring durch erfahrene Unternehmer und Experten sowie Zugang zum Netzwerk des Anbieters.

Eine Teilnahme an Gründungs- und Ideenwettbewerben kann ebenfalls interessant sein.

Auch hier besteht die Chance auf Feedback durch Experten und Hilfestellung bei der Weiterentwicklung und Präsentation der Geschäftsidee – auch wenn die Unterstützung hierbei in der Regel weniger intensiv ausfällt und auf das Startup zugeschnitten ist.

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Über den Autor

Carmen Radeck

Carmen Radeck

Carmen Radeck ist Journalistin und Gründerin von RuhrGründer. Ihre Leidenschaft ist es, Geschichten von Menschen zu erzählen, die ihr eigenes Ding machen, dafür brennen und bereit sind, jedes Risiko einzugehen.
So entstand die Idee zum Gründerblog RuhrGründer, der 2014 mit Storys über Gründer und Startups aus dem Ruhrgebiet online ging und sich inzwischen zum Szene-Portal entwickelt hat. Als Mit-Initiatorin der Datenbank StartupsRuhr.de und von Events wie dem RuhrSummit und den Fuckup Nights Ruhrgebiet ist sie aktiver Bestandteil der Gründerszene Ruhr.
Carmen berät Unternehmen in Sachen Content Marketing und Social Media. Sie kommt aus Essen, lebt in Kamen und ist im Ruhrgebiet zuhause.

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